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GODZILLA - KAMPF DER SAURIERMUTANTEN

(1992)

GOJIRA TA MOSURA

Regie: Takao Okawara

Buch: Kazuki Omori

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Koichi Kawakita

Darsteller: Tetsuya Bessho (Takuya Fujita), Satomi Kobayashi (Masako Tezuka), Takehiro Murata (Kenji Andoh), Saburo Shinoda (Prof. Fukazawa), Akiji Kobayashi (Yuzo Tsuchiashi), Akira Takarada (Jyoji Minamino), Makoto Otake (Marutomo-Boss Takeshi Tomokane), Keiko Imamura/Sayaka Osawa (Cosmos-Zwillinge), Megumi Odaka (Miki Saegusa), Yoshiko Tanaka (Asuka Okouchi), Koichi Ueda (Marutomo-Mitarbeiter), Kenpachiro Satsuma (Godzilla), "Hurricane Ryu" Hariken (Battra)

Inhalt:

Ein Meteorit stürzt in den Pazifischen Ozean und weckt nicht nur den darin schlafenden Godzilla, sondern löst auch einen starken Taifun aus. Thailand, einen Monat später: Der Abenteurer Takuya entwendet in bester Indiana-Jones-Manier eine arachaische Statue aus einer Tempelruine, wodurch diverse Fallen ausgelöst werden. Takuya kommt zwar mit dem Leben davon, wird aber direkt im Anschluss ins Gefängnis gesperrt. Dort bekommt er Besuch von dem Sicherheitsminister Tsuchiashi, der ihn vor ein Angebot stellt: Takuya kommt frei, dafür muss er seine Ex-Frau Masako, die ein berühmte Archöologin ist, und Mr. Andoh, den Vizeboss der Marutomo-Company, nach Infant Island begleiten, um zu sehen, was für Schäden der Meteorit dort angerichtet hat. Angekommen auf dem tropischen Eiland, muss das Trio erstmal einen Indiana-Jones-mäßigen Sturz von einer Hängebrücke und eine anstrengende Kanufahrt hinter sich bringen, bis sie hinter einem Wasserfall auf ein Riesenei stoßen. Außerdem sind da zwei winzige Feen, die sich als "Cosmos" vorstellen und angeben, dass das Ei der Riesenmotte Mothra gehöre, die die Erde vor Tausenden von Jahren vor Battra, einer bösen Ausgabe ihrer selbst, beschützt habe. Auf Anordnung des geldgierigen Marutomo-Bosses wird das Ei nach Japan verschifft, unterwegs wird das Schiff jedoch von Godzilla angegriffen. Auch die Riesenlarve Battra, die ebenfalls durch den Meteoriten auferstanden ist und bereits die Stadt Nagoya verwüstet hat, taucht auf und verwickelt Godzilla in einen Kampf. Während die frischgeschlüpfte Mothra davonschwimmt, werden die beiden kämpfenden Monster von einem unterseeischen Vulkan verschluckt. Zurück in Japan, entführt Andoh die Cosmos-Zwillinge und bringt sie seinem Boss als Entschädigung für das verloren gegangene Ei. Doch die Feen rufen Mothra herbei, die nach Tokio kommt und dort schwere Verwüstungen anrichtet. Inzwischen werden die Cosmos erneut entführt, diesmal von Takuya, der sie ebenfalls zu Geld machen will. Dank der Telepathin Miki kann Masako die Feen jedoch aufspüren und Takuya zur Vernunft bringen, so dass dieser die Cosmos herausrückt. Nun spinnt sich Mothra erstmal am Parlamentsgebäude in einen Kokon ein. Nun bricht der Fujiyama aus - Godzilla ist zurück und greift Tokio an! Aus dem Kokon schlüpft indes Mothra, verpuppt zu einer Riesenmotte. Auch Battra, die noch am Leben ist und sich ebenfalls in ein Flugmonster verwandelt hat, kommt herbei; dem Dreikampf der Ungeheuer steht nun nichts mehr im Wege. Da Godzilla zu stark ist, müssen sich die ungleichen Schwestern Mothra und Battra verbünden und können Big G im Meer versenken; allerdings kommt Battra dabei auch ums Leben. Mothra fliegt mit den Feen ins All, um einen neuen Meteoriten, der 1999 mit der Erde zu kollidieren droht, aufzuhalten.

Kommentar:

Nach den sehr Technik-lastigen letzten Filmen orientierten sich die Godzilla-Macher, wie es aussieht, wieder stärker am grellen Design der 60er-Jahre-Streifen. Dazu wurde auch eines der wichtigsten Toho-Monster jener Jahre, nämlich Mothra, reanimiert, die in den G-Filmen stets für märchenhafte Atmosphäre sorgte. Hier bekommt sie sogar in Form von Battra noch eine böse "Schwester" zur Seite gestellt, die Japan umgraben darf. Mothra sieht natürlich noch so kitschig aus wie anno dazumal (besonders in ihrer Schmetterlings-Form), Battra dagegen guckt angemessen fies und zerstörungslustig aus der Wäsche. Seltsam, dass man sie später nie wieder in einem Godzilla-Film gesehen hat. Wo Mothra ist, sind natürlich auch die Zwillingsfeen nicht weit - aber ich muss zugeben, hier hat mir ihr Gesang besser gefallen als früher, er klingt irgendwie schöner und melodischer. Apropos melodisch, Akira Ifukube hat sich mit seinem melodramatischen Soundtrack mal wieder selbst übertroffen - besonders das Eingangsthema kommt sehr tragisch rüber. Auch das Musikstück, als Godzilla gegen die Maserkanonen kämpft, ist der Hammer; dieses war aber schon in Ishiro Hondas Meisterwerk Frankenstein - Zweikampf der Giganten (1966) zu hören. Was hingegen etwas blöd an Sauriermutanten ist, ist die Tatsache, dass Godzilla so selten zu sehen ist - nach dem Unterwasser-Fight mit Battra steht er erst zum Endfight wieder auf der Matte. Der ist dann dafür aber auch recht rasant und erfüllt die Fanwünsche, wenn er auch nicht so cool ist wie der Fight Godzilla vs. Mecha King Ghidorah im Vorgänger. Die menschlichen Charktere sind auch nicht unsympathisch, besonders Tetsuya Bessho als Indiana-Jones-Abklatsch fand ich ganz nett. Seine kleine Tochter nervt, taucht aber ja zum Glück erst relativ spät im Film auf. In einer Nebenrolle glänzt Akira Takarada, der in Godzilla und die Urweltraupen (1964) die Hauptrolle spielte - Sauriermutanten ist ja sozusagen eine Art Remake dieses Films. Summa summarum istTakao Okawaras erster Regiebeitrag zur Godzilla-Reihe schon ganz nett anzusehen, gegen den erstklassigen Duell der Megasaurier hat er aber im direkten Vergleich keine Chance, dafür gibts hier eindeutig zu wenig Godzilla zu sehen. Der Film erschien 2004 bei Marketing Film auf DVD.




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