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GODZILLA - DUELL DER MEGASAURIER (1991)

GOJIRA TAI KINGU GHIDORAH

Regie: Kazuki Omori

Buch: Kazuki Omori

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Koichi Kawakita

Darsteller: Kosuke Toyohara (Kenichiro Terasawa), Anna Nakagawa (Emmy Kano), Megumi Odaka (Miki Saegusa), Katsuhiko Sasaki (Prof. Mazaki), Akiji Kobayashi (Yuzo Tsuchiashi), Tokuma Noshioka (Takehito Fujio), Yoshio Tsuchiya (Yasuaki Shindo), Kenji Sahara (Minister Takayuki Segawa), Koichi Ueda (Ikehata, der verrückte Soldat), So Yamamura (Premierminister), Yasunori Yuge (Armee-Befehlshaber), Kiwako Harada (Chiaki Moriyuma), Chuck Wilson (Matt Wilson), Richard Berger (Grenchiko), Robert Scott Field (Android M-11), Kent Gilbert (Schiffskommandant), Kenpachiro Satsuma (Godzilla), "Hurricane Ryu" Hariken (King Ghidorah)

Inhalt:

1992: Über der Skyline von Tokio taucht ein Ufo auf. Gleichzeitig behauptet ein scheinbar verrückter alter Kriegsveteran, seine Einheit wäre während des Zweiten Weltkriegs auf der Marshall-Insel Ragos von einem Dinosaurier vor den amerikanischen Invasoren beschützt worden. Der Science-Fiction-Autor Terasawa glaubt die Geschichte; er vermutet, dass aus jenem Saurier infolge späterer Atomtests niemand anderes als Godzilla wurde. Seine Recherchen führen Terasawa zu dem Großunternehmer Yasuaki Shindo, der im Jahr 1944 als General auf Ragos stationiert war und dem Autor Fotos von dem Saurier zeigt. Inzwischen ist das mysteriöse Ufo gelandet. Heraus kommen zur Überraschung aller keine Aliens, sondern Zukunftsmenschen aus dem Jahr 2204. Da sie wissen, dass Godzilla dereinst auferstehen und Japan endgültig ausradieren würde, wollen die Futurianer mit drei Japaner, nämlich Terasawa, der Telepathin Miki und dem Paläontologen Mazaki, mit dem Ufo, das in Wirklichkeit eine Zeitmaschine ist, zurück ins Jahr 1944 reisen und den Saurier schon nach seinem ersten Auftreten von der Insel Ragos in die Beringsee teleportieren, wo niemals Atomtests stattfinden werden und der Dino ergo niemals zu Godzilla mutieren kann. Die Mission gelingt, allerdings lassen die verschlagenen Zukunftsmenschen drei Doratos, Haustiere aus der Zukunft, auf Ragos zurück, die nun anstelle des Sauriers zu einem Ungeheuer mutieren - zu dem dreiköpfigen Golddrachen King Ghidorah! Da die bösen Futurianer die bevorstehende wirtschaftliche Expansion Japans verhindern wollen, benutzen sie den von ihnen ferngesteuerten King Ghidorah, um das Inselreich zu verwüsten. Emmy, die einzige Japanerin unter der Zukunftsmenschen, schlägt sich jedoch auf die Seite ihrer Landsleute. Es gelingt ihr, den Androiden M-11 für ihre Zwecke umzuprogrammieren. Inzwischen haben die Japaner beschlossen, Godzilla mittels Atombeschuss durch ein Atom-U-Boot wieder auferstehen zu lassen, damit er sich Ghidorah entgegenstellt. Allerdings ist der Saurier längst zu Big G mutiert, da in den 70ern bereits ein Atom-U-Boot in der Beringsee gesunken ist. Godzilla vernichtet das neue Atom-U-Boot und stellt sich in Hokkaido Ghidorah zum Kampf. Anfangs unterliegt Ghidorah, aber dann zerstören Emmy, M-11 und Terasawa die Fernsteuerung des Dreikopfs, so dass dieser von Big G mit links besiegt werden kann. Auch die Schurkenfraktion der Zukunftsmenschen verendet in Godzillas Hitzestrahl. Dummerweise steht nun Godzilla selbst der Sinn auch nach ein wenig Rampage - er zerstört Sapporo und nimmt sich danach Tokio vor! Emmy beschließt, ins Jahr 2204 zu reisen und den auf dem Meeresgrund liegenden Ghidorah mit der Technik des 23. Jahrhunderts zu reanimieren, damit er wiederum gegen Godzilla kämpfen kann. Der abgetrennte Kopf des Drachen wird durch ein mechanisches Haupt ersetzt, in dessen Cockpit Emmy selbst sitzt. Godzilla, der bei seinem zerstörerischen Treiben nicht mal vor General Shindo Halt macht, sieht sich also nun mit "Mecha King Ghidorah" konfrontiert. Am Ende der Monsterchlacht stürzen beide Ungeheuer ins Meer, Emmy kann sich jedoch mit der Zeitmaschine ins Jahr 2204 retten.

Inhalt:

Dies ist mit Sicherheit der wirrste und unlogischste Godzilla-Film - aber genau das macht seinen einzigartigen Reiz aus! In Duell der Megasaurier finden sich Versatzstücke aus Terminator (der Android M-11), Gremlins (die Doratos), Star Trek (das Design der Zeitmaschine), Zurück in die Zukunft (die Zeitreise-Idee an sich) und Aliens - Die Rückkehr (als Emmy in der Maschine gegen Godzilla kämpft). Godzilla kann sich in diesem Film nicht so recht entscheiden, ob er jetzt zu den Guten oder den Böse gehört - er rettet zwar (als Dinosaurier auf Ragos) General Shindo und seinen Soldaten das Leben und befreit Japan vor Ghdorah, das hindert ihn aber  nicht daran, später Tokio und Umgebung mit gnadenloser Gewalt zu verwüsten. In der ergreifendsten Szene des Films sieht sich Godzilla gegen Ende Aug in Aug mit Shindo, der dem Monster ja sein Leben verdankt, gegenüber und feuert, allerdings erst nach einer kurzen Einhaltspause, seinen Hitzestrahl auf den Mann ab. King Ghidorah, der ja in der Showa-Godzilla-Reihe (1954-1975) meist auf der Seite von fiesen Aliens stand, ausnahmslos immer aber zu den Bösen gehörte, darf hier erstmals etwas Gutes tun, in dem er schlussendlich (als Mecha Ghidorah) gegen den (bösen) Godzilla kämpft. Die Qualität der Special-Effects ist extrem wechselhaft: Die Monster sind meist eher mäßig gut in die Bilder von flüchtenden Menschenmassen und echten Gebäuden einkopiert, dafür sind beide Monsterkämpfe äußerst furios. Hier steht nun auch, im Gegensatz zum letzten Film, wieder die Monsteraction im Vordergrund - was stark auf Kosten von Japans Infrastruktur geht. Bemerkenswert ist, dass die Amerikaner, die hier zu sehen sind, sei es nun als Zukunftsmenschen oder als Invasoren während des Zweiten Weltkriegs, ausnahmslos als Schurken dargestellt werden. Deswegen dauerte es wohl auch seine Zeit, bis der Film in die USA importiert wurde. In Deutschland kam der Film jedenfalls sehr schnell an, er lief 1992 sogar im Kino, allerdings mit eher bescheidenem Erfolg. 2004 kam der Streifen bei "Marketing Film" auf DVD heraus.

 

 




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