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GODZILLA - DIE RÜCKKEHR DES MONSTERS (1984)

GOJIRA

Regie: Koji Hashimoto

Buch: Shuichi Nagahara

Musik: Reijiro Koroku

Special Effects: Teruyoshi Nakano

Darsteller: Ken Tanaka (Goro Maki), Yasuko Sawaguchi (Naoko Okumura), Yosuke Natsuki (Dr. Hayashida), Keiju Kobayashi (Premierminister Mitamura), Shin Takuma (Hiroshi Okumura), Eitaro Ozawa (Finanzminister Kanzaki), Taketoshi Naito (Kabinettssekretär Takegami), Mizuho Suzuki (Außenminister Emori), Junkichi Orimoto (Verteidigungsminister), Hiroshi Koizumi (Geologe Minami), Kei Sato (Chefredakteur Gondo), Takenori Emoto (Redakteur Kitagawa), Sho Hashimoto (Captain der Super-X), Nobuo Kaneko (Innenminister Isomura), Kunio Murai (Sekretär Henmi), Yoshifumi Tajima (Umweltminister Hidaka), Shigeo Kato (Schiffskapitän), Koji Ishizaka (Wachmann am Kraftwerk), Tetsuya Takeda (Stadtstreicher), (Takashi Ebata (Kapitän der Yahata-maru), Kenji Fukuda (Super-X-Leutnant), Shinpei Hayashiya (Kameramann Kamiya), Isao Hirano (Luftwaffen-Stabsleiter), Eiji Kana (Armee-Stabsleiter), Takeshi Kato (Handelsminister), Shin Kazanaka (Uno), Yasuhiko Kono (Marine-Stabsleiter), Shinsuke Mikimoto (Stabsleiter), Takeo Morimoto (Nachrichtenmann), Kenichi Urata (Sekretär Ishimaru), Kiyoshi Yamamoto (Direktor der Wissenschafts-Agentur), Kenpachiro Satsuma (Godzilla), Kanta Mori

Inhalt:

Der Trawler "Yahata-maru" gerät in Seenot, als in der Nähe auf der Insel Daikoku ein Vulkan ausbricht. Am nächsten Tag entdeckt der Reporter Maki bei einem Segeltörn die gesunken geglaubte Yahata-maru und geht an Bord. Er muss jedoch feststellen, dass alle Besatzungsmitglieder tot sind - ein mannsgroßes Insekt hat sie ausgesaugt und geht nun auf Maki los. Der einzige Überlebende der Besatzung, der Biologiestudent Okumura, rettet den Reporter vor dem sicheren Tod, indem er dem Insekt ein Beil in den Rücke rammt. Okumura erzählt Maki nun, dass dem Daikoku-Vulkan in der Nacht ein riesiges Monster entstiegen sei. Einige Zeit später erhält Okumura in einem Tokioter Hospital Besuch von dem Biophysiker Prof. Hayashida. Dieser zeigt Okumura Bilder von Godzilla, wie er 1954 Tokio angegriffen hat - Okumura erkennt darin das Monster, dass er gesehen hat! Das Insekt war vermutlich nur ein Parasit Godzillas. Der japanische Premierminister Mitamura vehängt eine Nachrichtensperre, da er fürchtet, dass es zu einer Massenpanik kommt, falls die Geschichte über Godzillas Rückkehr an die Öffentlichkeit käme. Doch dann wird ein russisches Atom-U-Boot von Godzilla vernichtet. Die Russen verdächtigen die Amerikaner der Schuld an dem Vorfall; bevor es zu einer kriegerischen Auseinandersetzung der beiden Großmächte kommen kann, klärt Mitamura sie über den wahren Übeltäter auf: Godzilla! Der hat inzwischen auch schon japanischen Boden betreten und absorbiert die Radioaktivität eines Atomkraftwerks. Hayashida beobachtet, wie Big G nach seiner Mahlzeit einem Schwarm Zugvögel folgt, und vermutet, dass das Monster ebenfalls einen Zugvogelinstinkt hat. Hayashida äußert seine Theorie, dass es doch möglich sein müsste, Godzilla mit einem entsprechenden Magnetsignal in den Krater des Mihara-Vulkans auf Oshima Island zu locken. Das Militär will das Monster jedoch lieber mit Kadmiumraketen beschießen, die angeblich die radioaktive Energie Godzillas neutralisieren können. Die Russen und Amerikaner verlangen unisono einen Einsatz von Atomraketen gegen das Monster, doch die Japaner winken verständlicherweise ab. Als Godzilla in der Bucht von Tokio auftaucht, wird jedoch durch einen dummen Zufall auf einem dort vor Anker liegenden russischen Frachter der Zeitzünder einer Atombombe, die sich auf einem Trägersatelliten in der Umlaufbahn befindet, aktiviert - Ziel ist Godzilla, der durch die Innenstadt von Tokio stampft! Das Militär setzt indes den Flugpanzer Super-X gegen Big G ein, dem es tatsächlich gelingt, Godzilla mit Kadmiumraketen gefechtsunfähig zu ballern. Auch die russische Atomrakete kann, bevor sie auf Tokio stürzt, durch eine amerikanische Abfangrakete gestoppt werden. Alles gut? Nein! Denn die Explosion der Atomrakete fand zu nahe über dem Luftraum von Tokio statt, das dadurch enstehende radioaktive Gewitter erweckt Godzilla zu neuem Leben, der die Super-X nun unter einem Wolkenkratzer begräbt. Prof. Hayashida, der aus einem der Gebäude geborgen wurde, setzt nun endgültig seinen Plan in die Tat um: Godzilla wird mit einem speziellen Magnetsignal zum Mihara-Vulkan auf der Insel Oshima gelockt, wo er durch gezielte Sprengungen in den Krater stürzt. Die Gefahr scheint gebannt.

Kommentar:

Lange neun Jahre war es her, da stampfte Godzilla zuletzt über die Kinoleinwände. Die Zeit war also reif für ein großes Comeback - allerdings kehrte Big G nun wieder zu seinen Wurzeln zurück, so wie die Fangemeinde es sich wünschte: Anstatt die Menschheit vor heimtückischen Aliens oder anderen Bedrohungen zu bewahren, stellte im neuen Film wieder Godzilla selbst die Gefahr dar: Ganz traditionell, wie bei seinem ersten Auftritt 1954, stampft das Riesenreptil hier durch Tokio und sorgt für Panik und Zerstörung. Koji Hashimoto, der zuvor nur den Science-Fiction-Film Operation Jupiter (1984) gedreht hatte, durfte bei Godzillas Revival auf den Regiestuhl. Herausgekommen ist zwar kein Meisterwerk, aber in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung, da sich die Filmreihe nun wieder von den kindlich-naiven Streifen der 70er Jahre distanzierte. Godzilla bekam natürlich auch ein neues Design verpasst, und dass sieht im Gegensatz zu den drolligen Versionen der letzten Filme auch ziemlich fies aus; in manchen Szenen darf Big G sogar böse die Zähne blecken. Natürlich wurden auch die Special Effects ihrer Enstehungszeit angepasst - Godzilla selbst, wird zwar, der althergebrachten Tradition entsprechend, immer noch von einem Mann im Gummikostüm dargestellt (Wo kämen wird da hin, wenn dem nicht so wäre?), aber immerhin sein Hitzestrahl wurde mittlerweile durch Computeranimation geschaffen. Das sieht dann natürlich auch wesentlich überzeugender aus als der Strahl der früheren Filme, der ganz einfach gezeichnet wurde. Die Story ist eine Art Remake des ersten Godzilla-Films (hier greift Godzilla auch zuerst ein Schiff an und die Bedrohung für Japan wird erst nach und nach sichtbar; am Ende kann nur die Erfindung eines genialen Wissenschaftlers das Land retten), wobei es sich objektiv betrachtet wohl eher um eine direkte Fortsetzung handelt. Der Tod des Monsters im Original wird dabei völlig ignoriert. Dem Film gelingt es ziemlich gut, Spannung aufzubauen; vor allem die Szenen in dem russischen Atom-U-Boot sind sehr atmosphärisch. Leider gibt es auch ein bisschen Leerlauf, so zum Beispiel zwischen Godzillas Zusammenbruch durch den Super-X-Beschuss und seinem Wiedererwecken durch das radioaktive Gewitter. Eine nette Abwechslung gegenüber dem altbekannten Sound von Maestro Akira Ifukube ist dafür die Musik von Reijiro Koroku, die etwas moderner klingt, aber kaum weniger bedrohlich. Die Szenen, in denen Godzilla durch das Häusermeer von Tokio marschiert, sind dank der hervorragenden Modellarbeit auch richtig schön anzusehen. Mann im Godzilla-Anzug ist hier Kenpachiro Satsuma, der in früheren Jahren schon Hedorah und Gigan spielte; Satsuma übernahm diese Rolle noch bis 1995. Die Rolle des Premierministers spielte Keiju Kobayashi, der, wie an seiner Filmografie (über 170 Filme) ersichtlich ist, in Japan ein sehr beliebter Darsteller ist. Shin Takuma (Okumura) war später noch in Godzilla against Mechagodzilla (2002) zu sehen In Nebenrollen tummeln sich die Godzilla-Veteranen Hiroshi Koizumi (u.a. Godzilla kehrt zurück, 1955), Yoshifumi Tajima (u.a. Godzilla und die Urweltraupen, 1964) und Kunio Murai (Frankensteins Höllenbrut, 1972). Insgesamt ist Godzilla - Die Rückkehr des Monsters ein tricktechnisch sehr gelungener Film, zwar nicht einwandfrei, aber sehr unterhaltsam. Der Film erschien 2004 in einer ungekürzten Fassung bei "Marketing Film" in Deutschland auf DVD. Die Szenen, die ursprünglich aus der deutschen Kinofassung herausgeschnitten worden, sind hier, in neuer deutscher Synchronisation, wieder zu sehen.

 




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