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KONGA, GODZILLA, KING KONG - DIE BRUT DES TEUFELS

(1975)

MEKAGOJIRA NO GYAKUSHU

 

aka: Godzilla - Die Brut des Teufels

Regie: Ishiro Honda

Buch: Yukiko Takayama

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Teruyosho Nakano

Darsteller: Katsuhiko Ssasaki (Akira Ichinose), Tomoko Ai (Katsura Mafune), Akihiko Hirata (Dr. Shinji Mafune), Katsumasa Uchida (Interpol-Agent Jiro Murakoshi), Goro Mutsumi (Alienboss Mugal), Tadao Nakamaru (Interpol-Chef Tagawa), Shin Roppongi (Yuuichi Wakayama), Tomoe Mari (Yuri Yamamoto), Toru Ibuki (Tsuda der bärtige Alien), Kenji Sahara (General Segawa), Kotaro Tomita (Prof. Ota), Ikio Sawamura (Mafunes Butler), Masaaki Daimon (U-Boot-Captain Kusakari), Toshio Kirishima/Haruo Suzuki (Aliens), Kazuo Suzuki (Trenchcoat-Alien), Toshihiko Furuta (Interpol-Arbeiter), Shizuki Higashi (Alte Dame), Toru Kawai (Godzilla), Ise Mori (Mechagodzilla), Katsumi Nimiamoto (Titanosaurus), Masaichi H., Toshio Hosoi, Kazuo Imagi, H. Ishiya), Saburo Kadowaki, Hiraya Kamita, Shigeo Kato, Masayoshi Kikuchi, Yoshio Kirishina, Yasuzo Ogawa, Teruo Okawa, Taro Yamada, , Kiyoshi Yoshida

Inhalt:

Das U-Boot "Akatsuki" sucht auf dem Meeresboden nach den Trümmern des zerstörten Mechagodzilla. Statt auf die Überreste des Blechmonsters stößt es aber auf einen gigantischen Dinosaurier und wird von diesem zerstört. Der Meeresbiologe Ichinose und sein Freund, der Interpol-Agent Murakoshi, wollen dem Ereignis auf den Grund gehen. Bei ihren Nachforschungen finden sie heraus, dass ein Wissenschaftler namens Dr. Mafune vor 15 Jahren behauptet hat, einen solchen Dinosaurier im Meer entdeckt zu haben. Er gab ihm den Namen "Titanosaurus". Mafune wurde dafür allerdings von seinen Kollegen nur ausgelacht und aus dem Kreis der Spitzenwissenschaftler ausgeschlossen.

Ichinose und Murakoshi wollen dem Doktor nun einen Besuch abstatten, erfahren aber von dessen Tochter Katsura, dass ihr Vater schon seit über fünf Jahren tot sei. Das stimmt aber so nicht ganz, denn in Wirklichkeit ist Dr. Mafune noch quicklebendig. Er hat sich den Aliens vom Planeten "The Black Hole" angeschlossen, die die Erde erobern wollen (mal wieder). Mit Unterstützung der Außerirdischen konnte Mafune ein Kontrollsystem für den Titanosaurus bauen, das es ihm erlaubt, den Saurier fernzusteuern. Auf diese Weise will der Doktor sich dafür rächen, dass er einst verlacht wurde. Außerdem haben die Aliens, deren Kommandozentrale in den Bergen liegt, auch ihren Mechagodzilla wieder aufgebaut.

Inzwischen beschließen Ichinose & Co., ein zweites U-Boot loszuschicken, um den Dinosaurier zu erforschen. Natürlich wird auch dieses U-Boot vom Titanosaurus angegriffen, aber mithilfe des Sonargeräts, auf das der Saurier überraschenderweise empfindlich reagiert, gelingt die Flucht. Daraufhin wird ein Supersonargerät gebaut, um der Bedrohung durch den Dinosaurier Herr zu werden.

Mafune ergreift nun die Initiative und hetzt Titanosaurus auf Tokio. Dumm für die Einwohner der Stadt, dass das Supersonargerät sabotiert wurde, und zwar von niemand anderem als Mafunes Tochter Katsura. Das Militär kann natürlich mit seinen Flugzeugen und Panzern nichts gegen den Saurier ausrichten. Zum Glück taucht unvermittelt Godzilla auf und stellt sich ihm zum Kampf. Mafune bricht den Fight allerdings vorzeitig ab, da Katsura auf ihrer Flucht von Soldaten erschossen wird und ins Meer stürzt.

Die Aliens können Katsura wieder zum Leben erwecken und pflanzen ihr auch gleich das Kontrollsystem Mechagodzillas ein. Nun kann der Generalangriff auf Tokio beginnen: Mechagodzilla und Titanosaurus lassen auf ihrer Verwüstungstour keinen Wolkenkratzer stehen. Natürlich taucht auch Godzilla wieder auf, aber gegen die Übermacht der beiden anderen Monster kommt er nicht an. Glücklicherweise sind aber auch die Menschen nicht untätig geblieben und haben inzwischen das Supersonargerät repariert. Von einem Helikopter gelingt es, einen Verstärker ins Genick des Titanosaurus zu schießen, woraufhin dieser ins Taumeln gerät. 

Die Alien-Zentrale, die in Mafunes Haus verlegt wurde, wird indes von Interpol gestürmt. Mafune kommt bei der nun folgenden Schießerei ums Leben. Katsura bringt sich daraufhin um, um nicht länger an den Zerstörungen Mechagodzillas die Mitschuld zu tragen. Ohne das Kontrollsystem ist der Roboter völlig hilflos und kann von Godzilla problemlos auseinandergeschraubt werden. Die Aliens, die in ihren Ufos abhauen wollen, enden in Godzillas Hitzestrahl, Titanosaurus wird von Big G zurück ins Meer getrieben. Danach macht Godzilla sich auf den Heimweg.

Kommentar:

Da King Kong gegen Godzilla aus dem Vorjahr erstaunlich erfolgreich war, schoben die Toho-Studios gleich im nächsten Jahr eine Fortsetzung hinterher. Jun Fukuda, der Meister des naiven, aber meist lustigen Unfugs, musste auf dem Regiestuhl für Altmeister Ishiro Honda Platz machen, dessen letzter Godzilla-Film dies werden sollte. Erwartungsgemäß fällt Die Brut des Teufels etwas düsterer aus als der Vorgänger, was man von Honda, der ja schon den todernsten ersten Godzilla-Film gedreht hatte, auch erwarten konnte.

Die Story an sich ist so oder so ähnlich bereits zigmal dagewesen, wie üblich bedrohen irgendwelche außerirdischen Mächte unseren Planeten. An Innovation wurde also eher gegeizt, da für wurde das Budget für die Special Effects wieder etwas erhöht, was man dem Filmchen auch durchaus ansieht. Die Monster dürfen sich hier nämlich endlich mal wieder in der (Modell-)Stadt prügeln und müssen nicht, wie in den vorhergehenden Filmen, auf irgendwelche Wiesen oder Berge ausweichen.

Womit wir bei den Ungeheuern wären: Mechagodzilla hat sich im letzten Jahr nicht sonderlich verändert, dafür bekommt er diesmal Verstärkung in Form von Titanosaurus. Der ist wirklich ein cooles Monster, er kann nämlich mit seinem flossenartigen Schwanz ganze Häuserblocks wegwehen und außerdem wie ein Elefant brüllen. Seltsam, dass dieser Dino später nie wieder aufgetaucht ist, er hätte durchaus das Potential für eine lange Monsterfilm-Karriere gehabt. Godzilla himself sieht hier so beknackt-knuffig wie in den letzten beiden Filmen aus, aber man gewöhnt sich irgendwann dran.

Nun zur Musik, denn ohne eine solche kann auch ein japanischer Monsterfilm nicht existieren. Komponist ist mal wieder Akira Ifukube, der sich ein paar Jahre Godzilla-Pause gegönnt hat, hier aber wieder voll dabei ist und zur Höchstform auffährt. Sein hier dargebotener Sound erinnert angenehm an die bedrohliche Musik aus dem ersten Film, für die Herr Ifukube ja auch zuständig war. Ein weiterer Godzilla-Veteran ist Akihiko Hirata, der im ersten Godzilla-Film als Dr. Serizawa zu sehen war, und hier als Dr. Mafune eine lustige Darbietung abgibt.

Die Brut des Teufels war von den Einspielergebnissen her weit weniger erfolgreich als sein Vorgänger, weswegen die Godzilla-Serie vorübergehend eingestellt wurde. In Deutschland kam der Film 2004 bei Marketing Film ungekürzt auf DVD heraus.

 

 




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