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KING KONG - DÄMONEN AUS DEM WELTALL (1973)

GOJIRA TAI MEGARO

aka: Godzilla gegen Megalon

Regie: Jun Fukuda

Buch: Shinichi Sekizawa, Jun Fukuda

Musik: Riichiro Manabe

Special Effects: Teruyoshi Nakano

Darsteller: Katsuhiko Sasaki (Goro Ibuki), Hiroyuki Kawase (Rokuro "Rokuchan" Ibuki), Yutaka Hayashi (Hiroshi Jinkawa), Robert Dunham (Imperator Antonio), Kotaro Tomita (Chef der Seetopia-Agenten), Wolf Otsuki (Seetopia-Agent), Gentaro Nakajima (Truckfahrer), Sakyo Mikami (Assistent des Truckfahrers), Fumiyo Ikeda (Mann von Einheit 1), Kanta Mori (General), Eisuke Nakanishi (Erzähler), Rolf Jessup (Antonios Gehilfe), Shinji Takagi (Godzilla), Hideto Ogachi (Megalon), Tsugutoshi Komada (Jet Jaguar), Kenpachiro Satsuma (Gigan)

Inhalt:

Ein Erzähler berichtet, dass 1971 nahe der Aleuten zum zweiten Mal ein Atomtest stattfand, was sogar Godzilla & Co. auf der Monsterinsel zu spüren bekamen. Irgendwo in Japan paddelt derweil der kleine Rokuro mit einem albernen Delfin-Tretboot auf einem See herum, während sein Vater Goro und dessen Bruder Jinkawa am Ufer picknicken. Plötzlich entsteht im See ein großer Strudel, der Rokuro zu verschlingen droht - zufälligerweise ist Goro aber ein Erfinder und rettet seinen Sohn mit einer selbstgebastelten Minirakete. Binnen Sekunden ist das ganze Wasser des Sees verschwunden.

Auf der Heimfahrt hören Goro, Jinkawa und Rokuro etwas über die Atomtests, die vermutlich das eben geschehene Unglück ausgelöst haben. Zu Hause wartet die nächste böse Überraschung: Zwei Fremde sind dort eingedrungen, die aber bei der Ankunft der drei Hauseinwohner sofort stiften gehen. Ein paar Tage später - der Einbruch scheint längst vergessen - stellt unser Genie Goro seine neuste Erfindung fertig, den mannsgroßen Roboter Jet Jaguar (in der deutschen Fassung dämlicherweise King Kong genannt). Dummerweise kriegen das per Wanze auch die beiden Einbrecher mit, sie kehren zurück und setzen die drei außer Gefecht. Während einer der beiden, der Anführer, Jinkawa in Goros Labor festhält, finden sich Goro und Rokuro in einem Container wieder. Dieser wird im Auftrag des anderen Einrechers, des Bärtigen, von zwei ahnungslosen Trotteln durch die Gegend gefahren und soll in den eingangs erwähnten See geschmissen werden. Die beiden Einbrecher, so verrät es der Anführer dem gefesselten Jinkawa, kommen nämlich aus dem unterseeischen Reich Seetopia. Und die Bewohner von Seetopia finden das gar nicht so toll, dass die Leute der "Oberwelt" ihr Reich mit den andauernden Atomtests gefährden. Also sieht der Kaiser von Seetopia nur einen Ausweg: Die Menschheit da oben muss ausgelöscht werden. Und da kommt Goros Roboter Jet Jaguar ins Spiel: er soll nämlich Megalon, das insektenhafte Hausmonster der Seetopianer, leiten, damit dieser den teuflischen Plan ausführt. Jinkawa kann sich unterdessen befreien und eilt dem Container hinterher, erreicht ihn aber nicht mehr, bevor er von dem Truck, auf dem er sich befindet, heruntergeschmissen wird. Megalon ist aber schon da und schleudert den Container durch die Luft. Goro und Rokuro, die von dem mehrere hundert Meter weitem Flug glücklicherweise keinerlei Schäden davongetragen haben, werden von Jinkawa augesammelt.

Das Militär gibt sich inzwischen große, aber natürlich vergebliche Mühe damit, Megalon unschädlich zu machen. Aber zum Glück fällt Goro ein, dass er für seinen Jet Jaguar noch eine Ersatz-Fernsteuerung für die Westentasche gemacht hat, und so bringt er den Roboter wieder unter seine Kontrolle. Der wird daraufhin zur Monsterinsel geschickt, um Godzilla zu Hilfe zu holen. Goro & Co. haben inzwischen den Anführer der Seetopia-Agenten, der Goros Labor noch in seiner Gewalt hatte, mit einem Modellflugzeug (kein Witz!) ausgeschalten. Als Jet Jaguar von seiner Mission zurückkommt, macht er sich plötzlich eigenständig, wächst, weil er gerade Bock darauf hat, einfach mal so auf Monstergröße heran und stellt sich Megalon, der schon schwere Stock-Footage-Verwüstungen in Tokio angerichtet hat, entgegen. Dumm für den Jet, dass die Seetopianer für ihren Megalon Verstärkung aus dem Weltall rufen: Gigan! Zum Glück ist aber Godzilla auch bald da, und so kann ein fairer Monsterkampf beginnen. Und wer da gewinnt, ist wohl klar. Nach getaner Arbeit schüttelt Jet Jaguar Godzilla nochmal freundschaftlich die Pranke und schrumpft dann auf seine ursprüngliche Größe zurück. Sachen gibts...

Kommentar:

Objektiv betrachtet zählt Fukudas Film wohl neben Oru Kaiju Daishingeki (1969) zu den schlechtesten Godzilla-Filmen überhaupt. Zum einen wegen dem häufigen Einsatz von Stock-Footage: Die Eingangsszene mit Godzilla & Co. ist fast vollständig aus Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966) und Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) recycelt. Megalons Vernichtungsfeldzug durch Tokio wurde komplett aus San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964) entnommen. Das erklärt auch, warum Megalon in keiner Szene direkt neben einem Gebäude zu sehen ist. Abgesehen von der Stock-Footage gibt es aber noch unzählige weitere Mankos: Der grellbunte Roboter Jet Jaguar ist einfach albern und der kleine Rokuro einfach nur nervig. Des weiteren ist das Drehbuch schon so bescheuert, dass es weh tut: Der Bösling bricht nach Kontakt mit einem Spielzeugflugzeug blutüberströmt zusammmen, und die Helden klettern unverletzt, nicht mal mit einer kleinen Schramme aus dem Containerwrack, obwohl sie mit diesem gerade gut und gerne hundert Meter durch die Luft gedonnert sind. Dass Jet Jaguar offensichtlich nach Belieben seine Größe verändern kann, ist ebenso dämlich. Dass die Tatsache, dass Goro vorher nie erwähnt hat, einen Minisender für seinen Robo zu bauen, ist da noch gerade eben so verzeihlich. Genug gelästert, so schlecht der Film auch sein mag, wenn man in lustiger Stimmung ist, kann man recht viel Spaß damit haben. Dafür garantiert schon der mit Slapstick-Elementen garnierte Endkampf. Das Finale dieses Kampfes übertrifft fast noch die berühmte Flugsequenz aus Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster (1971) an Kuriosität: Da hebt nämlich Godzilla mir nichts dir nichts die Scherkraft auf und schwebt mit rasender Geschwindigkeit und den Füßen voran wieder und wieder gegen Megalon, während Jet Jaguar diesen festhält. Bevor Godzilla dieses Kunststück vollführt, hält er sogar Winstons Churchills berühmtes Victory-Zeichen vor die Kamera! All das muss man wirklich gesehen haben (wahrscheinlich sogar mehrmals), um all das glauben zu können. Gerade deswegen ist Fukudas Film trotz seiner zigtausend Unzulänglichkeiten ein Klassiker und garantiert fröhliche Unterhaltung, vorausgesetzt, man schaltet sein Hirn ab - und zwar absolut ab.

Zu den Darstellern: Hiroyuki Kasawase spielte in Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster (1971) ein ähnlich "putziges" Kind. Zwar betätigt er hier sich in King Kong - Dämonen aus dem Weltall nicht andauernd als verdammter Klugscheißer, was aber nicht heißen soll, dass seine hiesige Darbietung auch nur annähernd erträglich wäre. Seinen Godzilla-Einstand feiert hier Katsuhiko Sasaki, der noch mal in Konga, Godzilla, King Kong: Die Brut des Teufels (1975) die Hauptrolle spielte und außerdem noch Gastauftritte in Godzilla, der Urgigant (1989) und Godzilla - Duell der Megasaurier (1991) hatte. Der Amerikaner Robert Dunham (Imperator von Seetopia) wurde von Honda 1961 für seinen Film Mothra bedroht die Welt erstmals rekrutiert, in der Hoffnung, ein amerikanisches Gesicht würde im Westen für mehr Einspielergebnisse sorgen. Dunham war auch noch in Hondas X 3000 - Fantome gegen Gangster (1964) zu sehen.

Der Film kam ungekürzt nach Deutschland und erschien zusammen mit dem nächsten Godzilla-Streifen bei "Media Target" auf DVD.

 




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