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FRANKENSTEINS HÖLLENBRUT

(1972)

GOJIRA TAI GAIGAN

Regie: Jun Fukuda

Buch: Shinichi Sekizawa

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Teruyoshi Nakano

Darsteller: Hiroshi Ishikawa (Gengo Kotaka), Yuriko Hishimi (Tomoko Tomoe), Minoru Takashima (Shosaku Takasugi), Tomoko Umeda (Machiko Shima), Toshiaki Nishizawa (Kubota), Zan Fujita (Fumio Sudo), Kunio Murai (Takashi Shima), Gen Shimizu (General), Kurayoshi Nakamura (Priester), Kuniko Ashihara (Frau mittleren Alters), Akio Murata (Comic-Herausgeber), Noritake Saito/Yasuhiko Saijo/Naoya Kusakawa/Wataru Omae (Alien), Haruo Nakajima (Godzilla), Kenpachiro Satsuma (Gigan), Koetsu Omiya (Angilas), Kanta Ina (Kinh Ghidorah)

Inhalt:

Der Comiczeichner Gengo ist verzweifelt: Kein Verlag will seine Geschichten über "Shukra, das Ungeheuer der Schulaufgaben" und "Mamagon, das Ungeheuer der bösen Mütter" drucken. Dann gerät Gengo an die Besitzer des "Weltkinderlands", eines Vergnügungsparks, der vor den Toren Tokios entsteht und dessen Hauptattraktion ein Godzilla-Turm in Originalgröße ist. Auch Figuren aller anderen Monster sollen hier aufgestellt werden, und nachdem dies getan ist, will Kubota, einer der Parkbesitzer, die Monsterinsel, auf der ja Godzilla & Co. leben, vernichten, damit auf der Erde "totaler Friede" herrschen kann. Kubota ist zwar ganz begeistert von Gengos Storys und stellt ihn an, aber dem Zeichner ist das alles trotzdem recht suspekt - die Monsterinsel zu zerstören, scheint Gengo doch etwas übertrieben. Als Gengo am nächsten Tag wieder zu Arbeit kommt, rennt gerade eine junge Frau aus dem Gebäude. Als ein paar Weltkinderland-Schergen hinterherkommen und Gengo fragen, wo die Frau hingelaufen ist, schickt der sie in die falsche Richtung. Gengo entdeckt außerdem ein ominöses Tonband, das die Frau wohl verloren hat, und steckt es ein. Dann lernt Gengo den Chef des Weltkinderlands kennen, der zwar jung wirkt, aber über geniale Fähigkeiten verfügt. Der Chef erklärt Gengo, dass eben jenes Tonband, das die Frau aus dem Gebäude gestohlen habe, eminent wichtig zur Herstellung des "totalen Friedens" sei. Am Abend wird Gengo von der Frau, die sich als Machiko Shima vorstellt, und ihrem dicklichen Hippiefreund Shosaku überrascht. Machiko erzählt, dass ihr Bruder Takashi, der für das Weltkinderland arbeitet, seit Tagen nicht mehr nach Hause gekommen ist. Als Machiko dort nach ihm gefragt hat, wurde sie herausgeschmissen, konnte aber jenes Tonband mitgehen lassen. Das hören sich die drei jetzt erstmal an, sie können sich aber keinen Reim auf die merkwürdigen Geräusche machen, die da ertönen. Dafür werden dadurch irgendwie Godzilla und sein Kumpel Angilas auf der Monsterinsel geweckt und schwimmen gen Japan. Gengo findet inzwischen heraus, dass Takashi im Godzilla-Turm gefangengehalten wird. Zusammen mit seiner Freundin Tomoko versucht Gengo, diesen zu befreien, aber dabei werden sie von den Weltkinderland-Leuten erwischt. Nun fällt die Scharade: Kobota und seine Schergen sind in Wirklichkeit Aliens von einem weit entfernten Planeten, der durch Umweltverschmutzung zugrunde gegangen ist. Also wollen die Außerirdischen, die in echt wie Mistkäfer aussehen, auf die Erde umsiedeln. Unter ihrer Kontrolle stehen zwei Monster: der altbekannte King Ghidorah und Gigan, eine Art Cyborgmonster mit einer Kettensäge am Bauch. Im Auftrag der Aliens plätten die Giganten erstmal Tokio. Im Hafen der Stadt treffen sie allerdings auf Godzilla und Angilas, und es kommt zum Kampf.

Gengo, Takashi und Tomoko können derweil dank Machiko und Shosaku aus der Gewalt der Aliens entkommen. Die Monsterschlacht, die inzwischen nicht mehr in Tokio, sondern mitten im Weltkinderland, stattfindet, scheint bald zu enden: Godzilla und Angilas werden ziemlich stark verletzt, und Godzilla wird auch noch von den Aliens aus dem Godzilla-Turm per Laserstrahl unter Beschuss genommen. Aber dann gelingt es Gengo & Co. durch einen raffinierten Trick, den Godzilla-Turm mitsamt den bösen Aliens per TNT in die Luft fliegen zu lassen, worauf Gigan und King Ghidorah nicht mehr unter außerirdischer Kontrolle stehen. Und so können Godzilla und Angilas recht schnell ihre beiden Kontrahenten zurück ins All jagen. Anschließend schwimmen sie zurück in Richtung Monsterinsel.

Kommentar:

Nach dem durchgeknallten Frankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster ist dieser Film wieder eher konventionell inszeniert. Als Regisseur fungiert diesmal wieder Jun Fukuda, der schon die Südsee-Abenteuer der 60er Jahre gedreht hat. Leider wurde in großem Maße auf Stock Footage aus San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964) und teilweise auch Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) zurückgegriffen. Die Szenen mit dem neuen Monster Gigan sind davon natürlich nicht betroffen, und er ist letztlich auch das Highlight des Films. Gigan kann nämlich mit der Kettensäge an seinem Körper Hochhäuser entzweien. Seltsamerweise tauchte Gigan, obwohl er allgemein recht gut beim Publikum ankam, nur noch in zwei Filmen auf, nämlich im nächsten, King Kong - Dämonen aus dem Weltall (1973) und in modernisierter Form in Godzilla - Final Wars (2004). Im letztgenannten kann er sogar Laserstrahlen aus seinem Zyklopenauge verschießen. Für Haruo Nakajima, den Akteur im Godzilla-Kostüm, war es eine Abschiedsvorstellung: Da die Toho-Studios zu der Zeit in einer wirtschaftlichen Krise steckten - was auch die hohe Verwendung von Stock Footage erklärt -, wurden etliche Mitarbeiter entlassen. Einschließlich Nakajima, der daraufhin einen Job in einer Bowlingbahn annahm.

Die Darsteller haben hier fast alle ihren einzigen Godzilla-Auftritt. Kunio Murai ist der einzige der Hauptdarsteller, der nochmal zu sehen war: nämlich in Godzilla - Die Rückkehr des Monsters (1984) und Godzilla, Mothra and King Ghidorah: Giant Monster All-Out Attack (2001).

Der Film erschien fast ungekürzt in Deutschland und wurde 2001 bei "Cine Plus" auf DVD veröffentlicht.




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