Startseite
  Archiv
  Godzilla (1954)
  Godzilla kehrt zurück (1955)
  Die Rückkehr des King Kong (1962)
  Godzilla und die Urweltraupen (1964)
  San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964)
  Befehl aus dem Dunkel (1965)
  Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966)
  Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967)
  Frankenstein und die Monster aus dem All (1968)
  Oru Kaiju Daishingeki (1969)
  Frankensteins Kampf gg. d. Teufelsmonster (1971)
  Frankensteins Höllenbrut (1972)
  King Kong - Dämonen aus dem Weltall (1973)
  King Kong gegen Godzilla (1974)
  Die Brut des Teufels (1975)
  Godzilla - Die Rückkehr des Monsters (1984)
  Godzilla, der Urgigant (1989)
  Godzilla - Duell der Megasaurier (1991)
  Godzilla - Kampf der Sauriermutanten (1992)
  Godzilla vs. Mechagodzilla II (1993)
  Godzilla vs. Spacegodzilla (1994)
  Godzilla vs. Destroyah (1995)
  Godzilla 2000 - Millennium (1999)
  Godzilla vs. Megaguirus (2000)
  GMK - Giant Monsters All-Out Attack (2001)
  Godzilla against Mechagodzilla (2002)
  Godzilla - Tokyo SOS (2003)
  Godzilla - Final Wars (2004)
  Gästebuch
  Kontakt

   Megumi Odaka Fanpage
   Chris & Jens HP
   Kazama Filmforum
   Die verlorene Welt Forum
   Counter
   "GODZILLA® and the GODZILLA® character are the registered trademarks and copyrights of Toho Co., Ltd., a seperate entity not affiliated with this website. This website, ist operators, and the content on this website related to GODZILLA® are not authorized

http://myblog.de/godzilla4ever

Gratis bloggen bei
myblog.de





FRANKENSTEINS KAMPF GEGEN DIE TEUFELSMONSTER

(1971)

GOJIRA TAI HEDORA

Regie: Yoshimitsu Banno

Buch: Takeshi Kimura, Yoshimitsu Banno

Musik: Riichiro Manabe

Special Effects: Teruyoshi Nakano

Darsteller: Akira Yamauchi (Dr. Yano), Toshie Kimura (Toshie Yano), Hiroyuki Kawase (Ken Yano), Keiko Mari (Miki Fujiyama), Toshio Shiba (Yukio Keuchi), Yukihiko Gondo (General), Eisaburo Komatsu (Gohei), Tadashi Okabe (Wissenschaftler), Wataru Omae (Polizist), Susumu Okabe (Interviewer), Haruo Nakajima (Godzilla), Kenpachiro Satsuma (Hedorah), Teruzo Okawa

Inhalt:

Ein alter Fischer bringt dem angesehenen Meeresbiologen Dr. Yano einen seltsamen, kaulquappenähnlichen Fund. Später sieht Familie Yano hört Familie Yano im Fernsehen von einem Tanker, der von einem Ungeheuer zerstört wurde. Kurz darauf taucht Yano in der völlig verschmutzten Bucht, wo der Fischer das unidentifizierbare Teil gefunden hat. Während sein Sohn Ken am Ufer wartet, wird Yano von einem glubschäugigen Monster angegriffen, das dem aus dem Fernseher ähnelt, aber viel kleiner ist. Yano kommt mit üblen Gesichtsverbrennungen davon. Als später ein Kamerateam bei den Yanos vorbeischaut, tauft Ken, das kleine Genie, das Monster auf Hedorah (in der deutschen Fassung Hydrox). Sein Vater untersucht kurz darauf den seltsamen Fund vom Anfang unter dem Mikroskop und stellt fest, dass daraus in Berührung mit Wasser Mini-Hedorahs entstehen, die sich zusammenfügen können und so immer größer werden.

Wenig später taucht der Riesen-Hedorah, der sich inzwischen in eine Art Reptil verwandelt hat, in der Stadt Fuji auf und hockt sich auf die Schornsteine der örtlichen Industrie, um den Rauch zu inhalieren. Doch dann taucht auch Godzilla auf und nimmt den Kampf gegen das Smog-Monster auf, aber Hedorah ist stärker. Dr. Yanos Laborassistent Yukio zeigt Yano am nächsten Tag "Splitter" von Hedorah, die von Godzillas Feueratem herausgelöst wurden. Durch Mikroskopierung der Splitter findet Yano, oder besser gesagt sein Sohn, heraus, dass es sich bei Hedorah wohl um eine Nacktschnecke handelt, die sich mit einem diamantartigen Material namens "Hedranium" (oder Hydranium) gepaart hat. Hedorah taucht auch wenig später wieder in der Stadt auf, er hat sich inzwischen in ein Ufo-ähnliches Gebilde verwandelt und fliegt über die Menschen hinweg, wobei er giftige Dämpfe absondert. Die Leute, die davon getroffen werden, skelettieren sofort. Inzwischen bringt Ken seinen Vater auf die rettende Idee: Es müsste doch möglich sein, Hedorah, der ja eigentlich nur aus Schlamm besteht, auszutrockenen. Yukio organisiert inzwischen auf dem Fujiyama eine Weltuntergangsparty, bei der sich tatsächlich einige Verrückte einfinden. Dummerweise findet dort auch der nächste Kampf zwischen Godzilla und Hedorah statt. Die Partyfreaks wollen Hedorah kommen auf die tolle Idee, Hedorah mit Fackeln zu bewerfen, und werden zum Dank dafür skelettiert. Das Militär hat inzwischen auf Yanos Vorschlag hin zwei riesige Elektroden am Fuß des Fujiyama aufgebaut, um Hedorah dazwischen zu locken und auf diese Weise zu dehydrieren. Dummerweise zertrampeln die Monster bei ihrem Kampf die dafür notwendige Hochspannungsleitung, und die Soldaten sind zu dämlich, um diese zu reparieren. Godzilla, der beinahe in dem von Hedorah ausgesonderten Schleim ertrunken wäre, ist aber rechtzeitig zur Stelle und schickt just in dem Moment, in dem Hedorah zwischen den Elektroden steht, seinen Hitzestrahl darauf, so dass diese anspringen und Hedorah durch die elektrischen Blitze, die zwischen diesen umherzucken, ausgetrocknet wird. In dem Matsch, der von Hedorah übrig bleibt, entdeckt Godzilla zwei Eier, die er auch gleich mit dieser Methode brät. Aber als Godzilla schon wieder gehen will, erhebt sich aus diesem Matsch noch ein Flug-Hedorah, der das Weite sucht. Aber Godzilla hat auch dafür einen Trick parat: Er nimmt seinen Schwanz in die Pranken und fliegt, seinen Feueratem als Antrieb benutzend, hinterher! Als er Hedorah eingeholt hat, packt er das Müllmonster noch mal zwischen die Elektroden und auch dieser verbrutzelt nun dabei. Godzilla marschiert dann wieder zurück ins Meer, während Ken ihm hinterher winkt.

Kommentar:

Yoshimitsu Bannos erster und einziger Godzilla-Film ist ohne Frage der umstrittenste der ganzen Filmreihe. Die einen hassen das absurde Müllmonster und die psychedelischen Songs, die dazwischen zu sehen sind, die anderen wiederum schätzen den Film gerade deswegen als einzigartiges Juwel der Reihe. Produzent Tanaka gehörte zu den erstgenannten Vertretern. Er befand sich während der Dreharbeiten im Krankenhaus, und als er herauskam und den Film sah, warf er Banno vor, die Godzilla-Reihe mit seinen unsäglich dämlichen Ideen kaputt gemacht zu haben. Deswegen platzte auch Bannos Plan von einer Fortsetzung, die vorsah, dass Godzilla und Hedorah in Afrika kämpfen sollten. So schlecht ist der Film eigentlich nicht, sein Problem ist aber, dass er sich nicht wirklich für eine Zielgruppe entscheiden kann: In den Szenen mit Ken ist der Streifen kindlich-albern, in den Szenen, in denen Menschen skelettiert werden, erreicht er aber ein dermaßen hohes Maß an Brutalität, wie es allenfalls in Hondas Godzilla (1954) in dieser Filmreihe bis dato zu sehen war. Das lag daran, dass Special Effects-Leiter Teruyoshi Nakano, der nach Eiji Tsuburayas Tod 1970 dessen Nachfolge angetreten hatte, vor allem auf die schrecklichen Gefahren der Umweltverschmutzung hinweisen wollte, Regisseur Banno aber einen unterhaltsamen Kinder-Film machen wollte. Hedorah ist aber ein ziemlich konturloses Monster und verbreitet mit seinen albernen Glubschaugen wohl mehr Heiterkeit als Schrecken. Kenpachiro Satsuma, der hier im Hedorah-Kostüm steckt und später auch noch Gigan und den Titanosaurus spielen sollte, trat übrigens ab Godzilla - Die Rückkehr des Monsters (1984) die Nachfolge von Haruo Nakajima an und durfte selbst Godzilla verkörpern.

Die Darsteller haben fast allesamt hier ihren ersten und in den meisten Fällen auch einzigen Godzilla-Auftritt. Hiroyuki Kawase, der den nervtötenden Jungen spielt, war allerdings auch noch in King Kong - Dämonen aus dem Weltall (1973) dabei, wo er ähnlich "gut" spielte.

Insgesamt ist dieser Film, ob man ihn nun gut oder schlecht findet, auf jeden Fall ein Einzelstück in der Reihe. Als verrückter Trash dürfte er jedenfalls jedermann Freude bereiten.

Der Film erschien ungekürzt in Deutschland und erschien 2004 bei "Marketing Film" auf DVD.

 

 

 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung