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FRANKENSTEIN UND DIE MONSTER AUS DEM ALL (1968)

KAIJU SOSHINGEKI

aka: Godzilla und die Monster aus dem All

Regie: Ishiro Honda

Buch: Takeshi Kimura, Ishiro Honda

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Eiji Tsuburaya, Teisho Arikawa

Darsteller: Akira Kubo (SY-3 Captain Katsuo Yamabe), Jun Tazaki (Dr. Yoshido), Yukiko Kobayashi (Kyoko Yamabe), Yoshio Tsuchiya (Dr. Otani), Kyoko Ai (Kilaak-Königin), Andrew Hughes (Dr. Stevenson), Chotaro Togin (Ogata), Yoshifumi Tajima (Major Tada), Kenji Sahara (Commander Nishikawa), Hisaya Ito (Wütender Soldat), Yoshio Katsudo (Junger Wissenschaftler), Heihachiro Okawa (Maschinist), Koji Uno/Hideo Shibuya (Reporter), Ikio Sawamura (Alter Bauer), Yutaka Sada (Polizist), Hiroshi Okada (Arzt), Nadao Kirino/Yutaka Oka/Kamayuki Tsubono (Detektive), Seishiro Hisano/Ken Echiyo (SY-3 Maschinisten), Kenichiro Maruyama (Mitarbeiter der Mondbasis), Seishiro Kuno/Wataru Omae/Naoya Kusakawa (SY-3 Astronauten), Kazuo Suzuki/Toru Ibuki/Susumu Kurobe/Minoru Ito (Kilaak-Werkzeuge), Rinsaku Ogata (Erster Offizier), Keiko Miyauchi/Atsuko Takahashi/Yoshio Miyata/Ari Sagawa/Kyoko Mori/Midori Uchiyama/Wakako Tanabe/Michiko Ishii (Kilaaks), Haruya Sakamoto (Zweiter Offizier), Yukihiko Gondo (Soldat), Saburo Iketani (Nachrichtensprecher), Haruo Nakajima (Soldat/Godzilla), Teruo Nigaki (Rodan), Hiroshi Sekita (Angilas), "Little Man" Machan (Minilla), Susumu Utsumi (King Ghidorah)

Inhalt:

Im Jahre 1999 hat sich einiges verändert: Weltraumflüge gehören zum Alltag, und auf dem Mond wurde eine Forschungsstation errichtet. Das Raumschiff SY-3 startet gerade dorthin. Godzilla und sämtliche anderen Monster der Erde werden indes von den Vereinten Nationen auf einer der Ogasawara-Inseln festgehalten. Magnetische Barrieren hindern die Kreaturen an der Flucht, außerdem werden sie von Wissenschaftlern in einer Forschungsbasis auf der "Monsterinsel" rund um die Uhr bewacht. Doch eines Tages ereignet sich ein folgenschwerer Zwischenfall: In jene Basis dringt ein gelbes Gas ein und setzt die Wissenschaftler außer Gefecht. Während in Tokio Dr. Yoshido und die anderen Monsterinsel-Verantwortlichen noch rätseln, was da wohl passiert ist, ertönen plötzlich Katastrophenmeldungen aus aller Welt: Rodan fegt den Kreml in Moskau weg, Gorosaurus zertrümmert den Arc de Triomphe in Paris, Manda wütet in London, Mothra rollt durch Peking und Godzilla zerstrahlt mit seinem radioaktiven Feueratem das UN-Gebäude in New York.

Währenddessen entdecken Katsuo Yamabe, der Captain des Raumschiffs SY-3, und seine Leute auf dem Mond eine fliegende Untertasse. Als sie die Verfolgung aufnehmen wollen, werden sie allerdings zurück zur Mondbasis beordert. Im Auftrag von Dr. Yoshido sollen Katsuo & Co. nämlich mit der SY-3 mal zur Monsterinsel fliegen und nachsehen, was da los ist. Katsuo und seine Astronauten landen also und stoßen in die Monsterinsel-Basis vor. Dort begegnen sie dem Basisleiter Dr. Otani und Katsuos Frau Kyoko, die auch hier arbeitet. Dr. Otani beteuert, dass die Monster von hier aus ferngesteuert werden. Außerdem führt er die Astronauten zu einer seltsamen Frau, die sich als Königin des Planeten Kilaak vorstellt und verkündet, dass die Erde nun nicht mehr den Menschen allein gehöre. Durch die durch die Monster verursachten Zerstörungen wolle sie den Menschen ihren Standpunkt klarmachen. Katsuo & Co. finden das freilich nicht so toll, sie können zurück zur SY-3 fliehen und nehmen Dr. Otani mit. Wenig später wird Otani von Dr. Yoshida und Katsuo verhört, stürzt sich aber währenddessen ohne Vorwarnung aus dem Fenster in den Tod. Bei der Obduktion Otanis stellt der Arzt fest, dass ihm hinter dem Ohr ein Sender eingepflanzt wurde - so werden also auch die übrigen Wissenschaftler und die Monster von den Kilaaks ferngesteuert. Überall auf der Erde werden nun solche Sender entdeckt. Doch die Monster stehen trotzdem noch unter der Kontrolle der Kilaaks und greifen nun alle zusammen Tokio an. Das Militär ist wie immer machtlos. Da taucht Kyoko Yamabe in der militärischen Kommandozentrale auf, was Katsuo die Gelegnheit gibt, sie von dem Kontrollsender zu befreien, der sich in ihrem Ohrring befand. Katsuo und seine Astronauten vermuten die Kommandozentrale der Kilaaks auf dem Mond und begeben sich mit der SY-3 dorthin. Es gelingt ihnen, in die Zentrale einzudringen, wobei sie feststellen, dass die Kilaaks empfindlich gegen tiefe Temperaturen sind und sich bei Kälte sofort in Steine verwandeln. Katsuo kann den Hauptkontrollsender für die Monster aus der lunaren Kilaak-Zentrale entwenden und mit zur Erde bringen, wo Dr. Yoshido und die anderen inzwischen eine neue Basis auf der Monsterinsel gebaut haben. Nun stehen die Monster unter dem Kommando der Erdbewohner und werden zum Fujiyama dirigiert, wo sich die irdische Kommandozentrale der Kilaaks befindet. Die Kilaaks hetzen den Erdenmonstern ihr eigenes Ungeheuer, den dreiköpfigen Drachen King Ghidorah, entgegen, der gegen diese Übermacht aber nichts ausrichten kann und schnell den Löffel abgibt. Daraufhin schicken die Kilaaks ihre letzte Waffe, ein "brennendes Ungeheuer", los, dass die Monsterinsel-Basis, von wo aus die Monster von den Menschen gesteuert werden, zerstört. Zur Überraschung aller kämpfen die Monster aber weiterhin auf der Seite der Menschen: Godzilla kann sogar die Fujiyama-Basis der Kilaaks zertrümmern, worauf sich die Kilaaks wieder in Steine verwandeln. Katsuo schießt inzwischen das brennende Ungeheuer, das sich als bloßes Ufo entpuppt, mit der SY-3 ab. Godzilla & Co. kehren freiwillig auf die Monsterinsel zurück.

Kommentar:

Frankenstein und die Monster aus dem All entstand als Jubiläumsfilm anlässlich des 20. Monsterstreifens der Toho-Studios. Beinahe alle Ungeheuer, die jemals in einem Toho-Film zu sehen waren, sind hier wieder mit von der Partie: Godzilla natürlich, King Ghidorah aus San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964), Rodan aus Die fliegenden Monster von Osaka (1956), Angilas aus Godzilla kehrt zurück (1955), Mothra aus Mothra bedroht die Welt (1961), der Untergrund-Saurier Baragon aus Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht (1965), das Flugreptil Varan aus Daikaiju Baran (1958), Minilla aus Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967), die Riesenschlange Manda aus U 2000 - Tauchfahrt des Grauens (1963) und Gorosaurus aus King Kong - Frankensteins Sohn (1967). Dass die meisten dieser Monster ihr Filmdebüt nicht überlebt haben, schien Drehbuchautor Takeshi Kimura nicht besonders zu interessieren. Dass der Film 1999, aus der Sicht des Films also in ferner Zukunft, spielt, dient auch nur dem Zweck, die Monsterinsel und die Mondbasis zu erklären, ansonsten ist auf unserer Erde fast alles beim alten geblieben. Ein paar der Monsterszenen, z.B. King Ghidorahs Materialisierung, bestehen aus Stock Footage aus älteren Filmen, in genannten Fall aus San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen - aber hier ist der Einsatz von Stock Footage noch in angemessenem Rahmen, was man vom nächsten Film Oru Kaiju Daishingeki (1969) nicht mehr behaupten kann. Der Godzilla-Anzug, der "Soshingeki-Godzilla", der besonders an dem hervorstehenden Brustbein zu erkennen ist, ist im Gegensatz zum letzten auch wieder sehr gelungen und wurde noch mal in den nächsten drei Filmen verwendet. Wem die letzten beiden Abenteuer zu viel Südsee und zu wenig Großstadt hatten, der darf sich wieder über großangelegte Monsterrampage freuen. Die Special Effects in diesem Film sind beispielhaft, Trickmeister Tsuburaya ließ sich wegen seines schlechter werdenden Gesundheitszustands von Teisho Arikawa unter die Arme greifen. Am spektakulärsten ist natürlich der Endkampf, wenn King Ghidorah sich mit einer ganzen Monster-Armada, bestehend aus Godzilla, Rodan, Angilas & Co., prügelt. Dass die Monster rund um den Globus auftreten, gab es erst in Godzilla - Final Wars (2004) wieder.

Anlässlich des Jubiläums übernahm auch Altmeister Ishiro Honda wieder die Regie und Akira Ifukube komponierte einen neuen Monstermarsch, der wohl zu den besten Soundtracks aus der gesamten Filmreihe zählt. Honda versuchte sich ein wenig von den eher albern-fröhlichen letzten beiden Godzilla-Filmen von Jun Fukuda zu distanzieren und brachte wieder etwas mehr Ernst in die ganze Angelegenheit, aber dennoch bleibt der Film ein großes Vergnügen.

Akira Kubo, der in Befehl aus dem Dunkel (1965) noch einen brotlosen Erfinder spielte, gibt hier den coolen Astronauten Katsuo. Yoshio Tsuchiya, in der Godzilla-Reihe meist für die weniger netten Charaktere zuständig, spielt hier den von den Aliens besetzten Dr. Otani. Jun Tazaki (Dr. Yoshido) wiederholt quasi seine Rolle aus Befehl aus dem Dunkel, nur unter anderem Namen. Toho-Stammschauspieler Kenji Sahara spielt auch wieder mit, hier ist er als Commander der Mondbasis zu sehen.

Es gelang Honda mit diesem Film, die Einspielergebnisse, die in den letzten paar Filmen ziemlich mangelhaft waren, wieder etwas zu heben. So ist Frankenstein und die Monster aus dem All wohl neben Godzilla (1954) und King Kong gegen Godzilla (1974) der beste Film der Godzilla-Teilreihe von 1954 bis 1975, die auch als "Showa-Reihe" bezeichnet wird.

Der Film ist ungekürzt nach Deutschland gekommen und wurde 2001 von "Cine Plus" auf DVD veröffentlicht.




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