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FRANKENSTEINS MONSTER JAGEN GODZILLAS SOHN (1967)

GOJIRA NO MUSUKO

aka: Godzillas Sohn / Frankenstein jagt Godzillas Sohn

Regie: Jun Fukuda

Buch: Shinichi Sekizawa, Kazue Shiba

Musik: Masaru Sato

Special Effects: Eiji Tsuburaya

Darsteller: Tadao Takashima (Dr. Kusumi), Akira Kubo (Goro Maki), Bibari Maeda (Reiko Matsumiya), Akihiko Hirata (Fujisaki), Yoshio Tsuchiya (Furukawa), Kenji Sahara (Morio), Kenichiro Maruyama (Ozawa), Seishiro Kuno (Tashiro), Yasuhiko Saijo (Suzuki), Susumu Kurobe (Navigator), Kazuo Suzuki (Pilot), Wataru Omae (Funker), Chotaro Togin (Beobachter), Osman Yusuf (U-Boot-Kapitän), Seiji Onaka/Haruo Nakajima (Godzilla), "Little Man" Machan (Minilla)

Inhalt:

Nahe der Sollgel-Insel in der Südsee wird Godzilla gesichtet. Auf dem Eiland befindet sich momentan eine Forscherteam der UN, angeführt von Dr. Kusumi, das auf der Insel Klimaexperimente durchführen soll. Zwei Forscher, Furukawa und Morio, beobachten auf einem Inspektionsgang eine zwei Meter große Gottesanbeterin. Auf einmal nehmen die Forscher Fujisaki und Ozawa, die im Hauptquartier sitzen, auf ihrem Computer eine elektromagnetische Störung wahr. Es handelt sich aber bloß um ein Flugzeug, aus dem der gutgelaunte Reporter Goro Maki mit dem Fallschirm abspringt, der über Kusumis Forschungen berichten will. Kusumi findet das nicht so prickelnd, er hat nämlich etwas gegen Publicity, zumindest bevor das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Aber letztlich darf Goro doch bei den Forschern bleiben, im Gegenzug muss er allerdings diverse Arbeiten wie Kochen oder Wäschewaschen übernehmen. Am selben Abend kann Goro sogar jene Zwei-Meter-Gottesnabeterin, die mal kurz vorbeischaut, fotografieren. Am nächsten Tag begibt sich Goro ins Inselinnere, um nach essbaren Pflanzen Ausschau zu halten. Dabei beobachtet er eine eingeborene Schönheit, die in einem See badet, aber sofort abtaucht, als sie ihn bemerkt.

Beim Abendessen erklärt Kusumi dem Reporter sein Projekt: Mithilfe dieser Klimaexperimente will er es schaffen, unfruchtbare Gegenden wie Wüsten furchtbar zu machen, damit die Menschheit in Zukunft mehr zu essen hat. Außerdem verkündet er, dass morgen das erste Experiment stattfinden würde. Goro hat da gewisse Einwände, da er sich Sorgen um das Eingeborenenmädchen macht, aber die Forscher bestehen darauf, dass die Insel unbewohnt ist. Am nächsten Tag dann beginnt das Experiment, doch es geht etwas schief: Ein Kälteballon gerät infolge einer weiteren elektromagnetischen Störung außer Kontrolle, was eine enorme Hitzeentwicklung und einen starken Sturm zur Folge hat, der über die Insel hinwegfegt. Als sich die Lage nach ein paar Tagen wieder normalisiert hat, verkündet Kusumi, dass er demnächst ein weiteres Experiment starten will. Goro und Kusumi stoßen wenig später bei einem Rundgang auf die riesigen Gottesanbeterinnen - diese sind infolge der freigewordenen Strahlung jetzt sogar noch bedeutend größer geworden. Goro nennt die Monster "Kamakiras". Die Kamakiras buddeln kurz darauf einen großes Gegenstand aus, der wie ein Ei aussieht, und hacken darauf herum. Es ist tatsächlich ein Ei, und daraus schlüpft wenig später ein seltsames Wesen aus - Goro meint, es handle sich um ein Godzilla-Junges. Die Kamakiras hacken auf dem armen Kleinen herum, aber dann taucht mit einer Springflut Godzilla auf der Insel auf. Er zertrampelt Teile des Basiscamps der Forscher, die sich in eine Höhle flüchten müssen, und eilt danach seinem Jungen zu Hilfe. Zwei Kamakiras verbrennt Godzilla mit seinem Hitzestrahl, eine kann entkommen. Da taucht wieder die Eingeborene auf und füttert das Baby mit Früchten, aber dann kommt Godzilla und nimmt sein Kleines mit. Als die Eingeborene zurück in ihre Höhle kommt, findet sie dort Goro, der in dem ganzen Trubel hineingeraten ist. Die Eingeborene stellt sich als Reiko vor und erklärt, dass sie die Tochter des Archäologen Matsumiya ist, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem Eiland zurückgelassen wurde. Zusammen kehren Goro und Reiko zum Forschungscamp zurück. Nachdem die Wissenschaftler sich gerade noch gegen einen Kamakiras-Angriff wehren konnten, beschließen sie, dass es wohl das sicherste wäre, in Reikos Höhle umzuziehen. Wenig später wird ein Großteil der Forscher von einer seltsamen Dschungelkrankheit überfallen. Doch Reiko kennt eine Medizin dagegen: das rote Wasser, das es irgendwo im Inselinneren gibt! Allerdings ist der Weg dorthin gefährlich, denn da schlummert die Riesenspinne Kumonga (in der deutschen Fassung Spiga), außerdem hausen dort Godzilla und Filius. Zusammen mit Goro gelingt es Reiko aber, zu dem Wasser vorzustoßen. Zwischendurch können die beiden sogar miterleben, wie Godzilla seinem Sohn Unterricht im Feuerspeien gibt. Mit dem roten Wasser kehren die beiden zurück und die Forscher werden geheilt. Kurz darauf wird Reiko bei einem Spaziergang von dem verbliebenen Kamakiras angegriffen. Per Dschungelruf ruft Reiko den kleinen Godzilla herbei, der aber keine Chance gegen die Gottesnabeterin hätte, würde da nicht Godzilla senior zu Hilfe. In dem ganzen Tumult wacht Kumonga nun endgültig auf und robbt quer über die Insel. Reiko und Goro können gerade noch so vor dem ekelhaften Monster entkommen. Dummerweise spinnt Kumonga nun den Eingang zu Reikos Höhle ein. Aber zum Glück hat die Höhle noch einen Hinterausgang, der durch einen See führt, und so kommen sie raus und können draußen eine Antenne aufstellen, um Hilfe herbeizufunken. Da die Höhle wegen dem Monstergetrampel allmählich einzustürzen droht, beschließt Kusumi, ein zweites Wetterexperiment zu starten. Godzilla junior wird inzwischen von Kumonga angegriffen, die erstmal den letzten Kamakiras killt und anschließend anfängt, junior einzuspinnen. Doch natürlich taucht Godzilla senior wieder auf, um seinen Sohn da rauszuhauen. Inzwischen glückt Kusumis Experiment: Die ganze Insel schneit ein. Familie Godzilla besiegt mit vereinter Kraft die Riesenspinne. Goro, Reiko und die Forscher werden von einem U-Boot der Vereinten Nationen gerettet.

Kommentar:

Godzillas Sohn ist wohl eins der umstrittensten Kreaturen im Toho-Universum: ihn kann man nur lieben oder hassen. Mit seinem zweiten Beitrag innerhalb der Godzilla-Reihe ist Jun Fukuda ein wirklich sehr schöner Abenteuerfilm gelungen, der Fukudas etwas eintönigen Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966) bei weitem in den Schatten stellt. Die Rieseninsekten Kumonga und Kamakiras, die übrigens durch Marionetten dargestellt wurden, sind mit die überzeugendsten Monster, die bisher in der Filmreihe zu sehen war, und erinnern an vergleichbare amerikanische Insektenmonster-Filme wie Jack Arnolds Tarantula (1955). Von Godzillas Sohn kann man wie gesagt halten, was man will, in jedem Fall ist er hier erträglicher als in Oru Kaiju Daishingeki (1969). Das hiesige Godzilla-Kostüm, der "Musuko-Godzilla" ist leider absolut missraten und erinnert irgendwie an einen Frosch. Aber das tut der Freude an diesem heiteren Film fast keinerlei Abbruch.

Die menschlichen Charaktere sind auch durchweg glaubhaft und sympathisch, allen voran Akira Kubo (bekannt aus Befehl aus dem Dunkel, 1965) als fröhlicher Reporter Goro, der den Alltag der Wissenschaftler total durcheinander bringt. Yoshio Tsuchiya, ebenfalls unter anderem bekannt aus Befehl aus dem Dunkel, überzeugt als labiler Wissenschaftler Furukawa. Auch wieder mit dabei ist Toho-Stammschauspieler Kenji Sahara, der hier den Wissenschaftler Morio spielt. Tadao Takashima (Dr. Kusumi) ist allen Godzilla-Fans wohl noch als Sakurai aus Die Rückkehr des King Kong (1962) bekannt.

Lustig ist übrigens die oben kurz angesprochene "Unterrichts"-Szene: Godzillas Sohn kann anfangs nur kleine Rauchringe spucken, aber als ihm der Papa auf den Schwanz tritt, gelingt ihm endlich ein richtiger Hitzestrahl.

Ob Godzilla jetzt tatsächlich Papa oder Mama ist oder er den Kleinen nur adoptiert hat, darüber streiten sich die Godzilla-Fans schon seit ein paar Ewigkeiten. Godzillas Sohn wurde jedenfalls von dem kleinwüchsigen japanischen Schauspieler Machan, genannt "Little Man", im Gummikostüm verkörpert. Er spielte den Kleinen auch noch in Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) und in dem schrecklichen Oru Kaiju Daishingeki (1969).

Die deutsche Kinofassung entspricht fast vollständig der japanischen, nur die allererste Szene fehlt, als Godzilla von einem Flugzeug gesichtet wird. Diese Fassung erschien 2001 auch bei "Cine Plus" auf DVD.

 




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