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FRANKENSTEIN UND DIE UNGEHEUER AUS DEM MEER (1966)

NANKAI NO DAIKETTO

aka: Godzilla - Das Ungeheuer aus der Tiefe

Regie: Jun Fukuda

Buch: Shinichi Sekizawa

Musik: Masaru Sato

Special Effects: Eiji Tsuburaya

Darsteller: Akira Takarada (Yoshimura), Kumi Mizuno (Daiyo), Chotaro Togin (Ichino), Hideo Sunazuka (Nita), Toru Watanabe (Ryota Kane), Toru Ibuki (Yata Kane), Akihiko Hirata (Capt. Yamoto), Jun Tazaki (Roter Bambus Commander), Ikio Sawamura (Alter Sklave), Pair Bambi (Zwillingsfeen), Eisei Amamoto (Roter Bambus Marineoffizier), Hisaya Ito/Tadashi Okabe (Roter Bambus Wissenschaftler), Kazuo Suzuki/Shoichi Hirose (Entflohene Sklaven), Chieko Nakakita (Mrs. Kane), Fumiko Honma (Hellseherin), Yutaka Sada (Bauer), Wataru Omae/Kenichiro Maruyama (Presseleute), Shigeki Ishida (Redakteur), Haruo Nakajima (Godzilla), Hiroshi Sekita (Ebirah)

Inhalt:

Eine Hellseherin erzählt einer verzweifelten Frau, dass ihr Sohn Yata, der bei einem Sturm in der Südsee verschollen ist, noch lebt. Daraufhin schickt die Frau ihren anderen Sohn Ryota los, um nach dem Vermissten zu suchen. Ryota versucht es zunächst bei der Presse, aber weil die sich für den Fall nicht interessiert, beschließt Ryota, an einem Ausdauer-Tanzwettbewerb teilzunehmen: Als erster Preis winkt nämlich eine Segelyacht. Doch als Ryota dort ankommt, ist es schon zu spät, auch die beiden Freunde Ichino und Nita geben gerade vor Erschöpfung auf. Nun schließen sich die drei zusammen und fahren zum Hafen, um sich die schönen Schiffe zumindest mal anzusehen. Die Segelyacht "Yahlen" gefällt ihnen so gut, dass sie sich diese gleich mal von innen anschauen. Das hätten sie mal lieber gelassen, denn darin befindet sich der Bootsbesitzer Yoshimura, der den ungebetenen Gästen gleichmal ein Gewehr unter die Nase hält. Aus unerfindlichen Gründen erlaubt Yoshimura dem Trio dann aber sogar, die Nacht an Bord zu verbringen. Als sie am nächsten Tag aufwachen, erleben sie eine unangenehme Überraschung: Ryota hat die Yacht aufs offene Meer hinausgefahren, um nach seinem Bruder Yata zu suchen. Außerdem hören sie im Radio, dass einem amerikanischen Filmproduzenten eine Yacht gestohlen wurde und dass irgendwo ein einzelner Mann einen Banküberfall unternommen hat. Die Vermutung liegt also nahe, dass Yoshimura gar nicht der Bootseigner ist, sondern der Bankräuber, der sich auf der Yahlen verstecken wollte. Dieser Verdacht wird erhärtet durch einen ominösen Koffer, den Yoshimura bei sich hat und in dem locker ein paar Milliönchen Yen Platz finden würden.

Da zieht ein Sturm auf, und die Yahlen gerät in Seenot. Plötzlich taucht etwas aus dem Meer auf, was wie eine riesige Hummerschere aussieht, und zertrümmert die Yacht. Yoshimura & Co. überleben und werden an den Strand einer geheimnisvollen Insel gespült. Nachdem sie sich eine Weile durch den Dschungel gekämpft haben, sehen sie ein großes Schiff, das gerade vor Anker geht. Die vier wollen schon auf sich aufmeriksam machen, aber dann erkennen sie, dass die Burschen auf dem Schiff doch eher einen suspekten Eindruck machen. Sie scheinen außerdem einige Eingeborene als Gefangene dabei zu haben. Zwei der Eingeborenen können entkommen, was den Captain mit der Augenklappe aber nicht weiter stört - denn er weiß, was jetzt passiert: Als die beiden Flüchtigen mit einem kleinen Boot davonrudern wollen, werden sie von dem Riesenhummer Ebirah erwischt! Während alles gebannt zusieht, gelingt aber einer anderen Eingeborenen die Flucht, worauf sie natürlich auf unsere vier Helden stößt. Die Eingeborene, die sich als Daiyo vorstellt, berichtet, dass es sich bei den Schurken um die Soldaten des "Roten Bambus" handle, eine Terrororganisation, die hier auf dem Eiland in einer riesigen Fabrik residiert. Außerdem rauben diese Soldaten immer wieder Eingeborene von der benachbarten Insel, um sie als Sklaven für sich arbeiten zu lassen: Sie müssen einen gelben Saft aus bestimmten Beeren pressen, denn dieser Saft ist das einzige, das das Hummermonster Ebirah fernhalten kann.

Plötzlich werden Yoshimura, Daiyo und die drei anderen von den Soldaten des Roten Bambus entdeckt. Sie können sich vor diesen aber in eine Höhle flüchten. Dort scheint es aber auch nicht viel sicherer zu sein, denn dort schlummert niemand anderes als Godzilla! Nun beschließen unsere Helden erstmal, in die Schurkenfabrik einzudringen. Dank Yoshimuras Einbrechkünste ist das natürlich kein größeres Problem. Sie entdecken sogar, dass der Rote Bambus wohl Atombomben herstellt, um damit, wenn die Zeit reif ist, die Weltherrschaft zu übernehmen. Für weitere Nachforschungen bleibt keine Zeit, denn die fünf werden von den bösen Soldaten entdeckt. Ryota verfängt sich auf der Flucht in einem Ballon und fliegt himmelwärts, Nita wird gefangen genommen, Daiyo, Yoshimura und Ichino können zurück in die Höhle entkommen.

Während Daiyo die Beschützerin ihrer Heimatinsel, die Riesenmotte Mothra, um Hilfe anfleht, halten es Yoshimura und Ichino für einen guten Plan, den schlafenden Godzilla aufzuwecken, damit er dem Roten Bambus Einhalt gebietet. Also basteln sie an einer Art Blitzableiter, mit dem Godzilla beim nächsten Gewitter aus seinem Schlaf gerissen werden soll. Nita, der zu den anderen Sklaven gesperrt wurde, überredet diese, die Zutaten für den Anti-Ebirah-Saft ein wenig zu verändern. Ryota landet indes mit dem Ballon zufälligerweise auf der benachbarten Mothra-Insel, wo die Eingeborenen gerade mit ihrem Gesang der Riesenmotte huldigen. Hier trifft Ryota auch seinen verschollen geglaubten Bruder Yata wieder. Die beiden wollen nun zurück zu Insel des Roten Bambus, um die armen Sklaven zu befreien. Von Mothras Zwillingsfeen erhalten sie ein paar Fässer Anti-Ebirah-Saft, außerdem sollen sie, wenn die Sklaven befreit worden sind, ein großes Netz bauen - warum, das erfahren sie später. Nun machen sich Ryota und Yata mit einem kleinen Boot auf die Überfahrt. Dummerweise zieht ein Gewitter auf und der Saft geht über Bord. Die Brüder können sich aber auf die Insel des Roten Bambus retten. Das Gewitter weckt nun auch Godzilla, der dann auch gleich gegen Ebirah kämpft. Nach einer kurzen Weile macht der Hummer dann aber einen Abgang.

Ryota und Yata latschen derweil in eine Falle, die Yoshimura & Co. eigentlich für die Soldaten aufgestellt haben - so treffen sie sich wieder. Godzilla erledigt unterdessen nicht nur einen seltsamen Riesenkondor, sondern macht auch gleich die ganze Luftwaffe des Roten Bambus platt. Danach bewegt er sich auf die Fabrik zu. Yoshimura & Co. können Nita und die anderen Sklaven befreien, während Godzilla die Fabrik dem Erdboden gleichmacht. Der wutentbrannte Commander des Roten Bambus befiehlt noch schnell einen Selbstzerstörungsmechanismus zu aktivieren, der die Insel in zwei Stunden vernichten wird, dann will er zusammen mit seinen Genossen aufs Meer flüchten. Peinlicherweise hat ihr Schiff den gefälschten Anti-Ebirah-Saft geladen, und so gibt der Hummer den Schurken den Rest.

Während Godzilla seinem Gegner Ebirah nach einem kurzen Unterwasserkampf die Riesenscheren abrupft, bauen Yoshimura & Co. wie befohlen ein großes Netz. Da fliegt auch schon Mothra von der Nachbarinsel heran und fliegt alle in dem Riesennetz in Sicherheit. Auch Godzilla springt noch in letzter Sekunde ins Meer, bevor die Insel von einer gigantischen Explosion zerfetzt wird.

Kommentar:

Dieser Film ist nicht nur der erste Godzilla-Streifen von Jun Fukuda, sondern auch der erste, der fast ausschließlich auf einer Südseeinsel spielt. Damit wollte Produzent Tanaka die Kosten für aufwendige Modellstädte sparen, und tatsächlich geht in dem Film gerade mal ein Gebäude zu Bruch. So schlimm ist das aber gar nicht, denn die Insel ist mal eine nette Abwechslung gegenüber dem ewigen Großstadtdschungel, und auch die Musik von Masaru Sato, der schon für den Sound in Godzilla kehrt zurück (1955) verantwortlich war, trägt gut zum Südseeflair bei. Leider ist der Film oft etwas träge und kommt nur schwer in Fahrt, die beiden größeren Monsterkämpfe sind nicht wirklich besonders spannend oder schön gemacht. Allerdings ist es dafür recht lustig, wenn Godzilla und Ebirah beim ersten Kampf eine Mischung aus Fußball und Tennis mit Felsbrocken spielen. Das Godzilla-Kostüm, "Nankai-Godzilla" genannt, ist auch nicht wirklich überzeugend, wobei es da später noch schlimmere gegeben hat. Ebirah ist ebenfalls nicht gerade Godzillas beeindruckendster Gegner, der Hummer hat eigentlich gar nichts drauf, außer ein bisschen mit seinen Scheren um sich zu schlagen. Völlig daneben ist allerdings der Riesenkondor, der absolut keinen Zweck in der Handlung erfüllt und dazu noch absolut bescheuert aussieht. Vom Roten Bambus hätte man gern etwas mehr erfahren, man erfährt zwar, dass sie wohl weltherrschaftsgeile Atombombenbastler sind, aber wirklich bedrohlich kommen sie dabei nicht rüber. Vor allem benehmen sie sich während des ganzen Films eigentlich nicht wie exzentrische Schurken, sondern meistens wie Volltrottel. Die Special Effects sind so ungefähr unteres Mittelmaß, viele gibt es ja nicht gerade zu sehen.

Die beiden Hauptdarsteller Akira Takarada (Yoshimura) und Kumi Mizuno (Daiyo) standen auch schon im letzten Film vor der Kamera. Der aus Godzilla (1954) wohlbekannte Akihiko Hirata und Jun Tazaki kommen wie gesagt als Schurken nicht so gut rüber, dafür sind sie in dem Film einfach zu selten zu sehen.

Die ungekürzte deutsche Kinofassung erschien 2001 auch bei "Cine Plus" hierzulande auf DVD.

 




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