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BEFEHL AUS DEM DUNKEL (1965)

KAIJU DAISENSO

aka: Gidorra - Befehl aus dem Dunkeln / Godzilla versus Monster Zero

Regie: Ishiro Honda

Buch: Shinichi Sekizawa

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Eiji Tsuburaya

Darsteller: Nick Adams (Astronaut Glenn), Akira Takarada (Astronaut K. Fuji), Jun Tazaki (Dr. Sakurai), Akira Kubo (Tetsuo Teri), Kumi Mizuno (Yoki Namikawa), Keiko Sawai (Haruno "Asako" Fuji), Yoshio Tsuchiya (Nummer Eins), Takamaru Sasaki (Vorsitzender des Erdkommitees), Gen Shimizu (Verteidigungsminister), Kenzo Tabu (Alpha-Commander), Yoshifumi Tajima (General), Nadao Kirino (Gehilfe des Generals), Koji Uno (Namikawas Genosse), Toru Ibuki/Kazuo Suzuki/Yoshizo Tatake/Mitzuo Tsuda/Masaaki Tachibana/Hideki Furakawa/Rioji Shimizu/Minoru Ito/Takuzo Kumagaya (Alpha-Menschen), Fuyuki Murakami/Kamayuki Tsubono/Goro Naya (Ratsmitglieder), Noriko Sengoku (Weibliche Abgeordnete), Somesho Matsumoto (Buddhistischer Priester), Toki Shiozawa (Tetsuos Mutter), Yasuhisa Tsutsumi (Beamter), Rinsaku Ogata (Wissenschaftler), Yutaka Oka (Reporter), Saburo Iketani (Nachrichtensprecher), Haruo Nakajima (Godzilla), Masashi Shinohara (Rodan), Shoichi Hirose (King Ghidorah)

Inhalt:

Die "World Space Authority" hat hinter dem Jupiter einen neuen Planeten entdeckt, der auf den sehr einfallsreichen Namen "Planet X" (in der deutschen Fassung Alpha 707) getauft wurde. Ein amerikanischer und ein japanischer Astronaut, namentlich Glenn und Fuji, befinden sich nun mit dem Raumschiff P1 auf dem Weg zu diesem unerforschten Himmelskörper. Unterwegs meldet Fuji per Funk dem Raumfahrtchef Dr. Sakurai, er solle Fujis Schwester Haruno (in der deutschen Fassung Asako) ausrichten, sie solle keine Dummheiten machen. Fuji hat nämlich etwas dagegen, dass Haruno mit dem Erfinder Tetsuo befreundet ist, da dieser in seinen Augen ein armer Schlucker ist, der seine Schwester nicht ernähren kann. Tetsuo hat gerade eine "Alarmdose" erfunden, die nach seiner Idee Frauen vor Überfällen schützen soll. Zu seiner Überraschung findet Tetsuo tatsächlich einen Abnehmer für seine Erfindung, eine gewisse Miss Namikawa, die angeblich für einen Spielzeughersteller arbeitet - allerdings bekommt Tetsuo von dem versprochenen Batzen Geld vorerst nichts zu sehen.

Fuji und Glenn sind inzwischen mit ihrem Raumschiff P1 auf Planet X gelandet. Bei einem Erkundungsspaziergang entdeckt Fuji Fußabdrücke, aber als er Glenn anfunken will, meldet sich dieser zu seinem Entsetzen nicht, und auch die P1 ist verschwunden. Da meldet sich eine seltsame Stimme und bewegt Fuji dazu, in einen Aufzug zu steigen, der ihn in einen scheinbar endlosen unterirdischen Korridor führt. An dessen Ende stößt Fuji dann wieder auf Glenn und stellt fest, dass sie sich wohl in der Kommandozentrale der Bewohner dieses Planeten befinden. Da erscheint auch schon der "Controller" (in der deutschen Fassung die Nummer Eins) der X-Aliens und erklärt den Erdastronauten sein Anliegen. Er berichtet, dass sein Volk von dem dreiköpfigen, goldschuppenen Riesendrachen King Ghidorah terrorisiert wird und sich daher ins Innere des Planeten zurückziehen musste. Also fragt er die Erdlinge, ob sie ihm nicht zwei Erdmonster, Godzilla und den riesigen Flugsaurier Rodan, "ausleihen" könnten, damit diese den Drachen in die Flucht schlagen. Im Gegensatz dürften die Erdlinge vom enormen Wissen der X-Aliens profitieren. Glenn und Fuji bekommen ihr Raumschiff P1 wieder zurück und fliegen zurück zur Erde, um vor dem Weltsicherheitsrat das Anliegen der X-Aliens vorzutragen. Dort ist man sich recht schnell einig, dass das keine üble Idee ist.

Nun kommt es aber erstmal zu einem gemeinsamen Essen von Fuji, Glenn, Haruno und Tetsuo. Während Fuji Tetsuo angiftet, muss sich Glenn verabschieden, da er noch eine Verabredung mit einer Freundin hat. Tetsuo erkennt von weitem, dass diese Freundin niemand anderes als Miss Namikawa ist, die ihm immer noch das Geld schuldet und angeblich verreist wäre.

Einige Zeit später sucht das Militär am Miyojin-See, wo Godzilla und Rodan vermutet werden, nach den beiden Monstern. Auf einmal tauchen drei X-Alien-Raumschiffe auf. Die Erdlinge sind ziemlich empört, dass sie jetzt schon auf die Erde gekommen sind, ohne die Antwort des Weltsicherheitsrats abzuwarten, aber der Controller entschuldigt sich und erklärt, dass die interstellaren Transportbedingungen für die Monster jetzt gerade ideal wären. Godzilla, der im Miyojin-See ruht, und Rodan, der im Berg Washingasawa schlummert, werden von zwei X-Alien-Raumschiffen in Energieblasen gesteckt und die Reise zum Planeten X kann losgehen. Im dritten Raumschiff fliegt der Controller zusammen mit Fuji, Glenn und ihrem Chef Dr. Sakurai.

Tetsuo indes, der Namikawa wiederentdeckt hat, verfolgt sie bis zu einem Ferienhaus, wo in eine Falltüre hineinfällt. Fuji & Co. sind inzwischen auf Planet X angekommen und dürfen zusehen, wie Godzilla und Rodan gegen King Ghidorah kämpfen und ihn in die Flucht schlagen. Währenddessen aber setzen sich Fuji und Glenn ab, um sich in der Alienbasis ein wenig umzusehen. Zu seinem Entsetzen muss Glenn feststellen, dass seine Freundin Namikawa ein X-Alien ist - zumindest deutet alles daraufhin, denn hier laufen überall Namikawa-Klone herum. Außerdem stellen Glenn und Fuji, dass es hier zwar Gold wie Heu, aber kein Wasser gibt. Nachdem Glenn und Fuji von den X-Aliens wieder eingefangen wurden, belässt es der Controller aber bei einer Ermahnung und schickt sie mit Dr. Sakurai und einem Tonband, dass angeblich das unglaubliche Wissen der X-Aliens enthält, zurück zur Erde. Als Transportmittel dient ihnen ein Duplikat des Raumschiffs P1, das die Aliens beim ersten Besuch der Erdlinge angefertigt haben. Zuück auf der Erde stellt sich, aber heraus, dass die Formel anstatt der Intelligenzspritze ein Ultimatum enthält: Die Menschheit hat sich binnen 24 Stunden in wasserarme Regionen zurückzuziehen, da die X-Aliens die Erde kolonisieren wollen. Falls die Menschen sich weigern, werden Godzilla und Rodan, von den Aliens ferngesteuert, die Erde zerstören. Auf der Erde bricht Panik aus, es kommt zu Plünderungen und Verwüstungen. In all dem Trubel trifft Glenn Namikawa wieder, die inzwischen auch in der handelsüblichen Alien-Kluft herumläuft. Sie beteuert aber, dass ihre Liebe zu Glenn immer echt war und dass er sie doch einfach zum Planeten X begleiten solle, was Glenn natürlich ablehnt. Plötzlich werden die beiden von den anderen Aliens überrascht. Namikawa kann Glenn zwar noch etwas zustecken, aber dann wird sie von den Aliens wegen ihres Ungehorsams an Ort und Stelle mit einem Laserstrahl hingerichtet.

Glenn wird in der Erdenbasis der Aliens, dem Ferienhaus, in eine Zelle gesteckt, wo er auch Tetsuo wiedertrifft. Dann entdeckt Glenn aber den Zettel, den Namikawa ihm zugesteckt hat. Auf diesem steht, dass es nur eine Waffe gegen die Aliens gibt: Tetsuos Alarmdose! Deswegen sollte Namikawa damals auch die Erfindung aufkaufen, damit die Menschen sich nicht mehr gegen die X-Aliens wehren können. Zufällig hat Tetsuo aber noch ein zweites Exemplar seiner Alarmdose einstecken, und mit deren Hilfe können die beiden aus der Alienbasis entkommen. Als der Controller davon erfährt, ist er stocksauer und befiehlt, Godzilla und Rodan sofort freizulassen. Als erstes zerstören die Monster ein Dorf und marschieren dann auf Tokio zu. Dort erhalten sie unerwartete Verstärkung von King Ghidorah. Fuji und Dr. Sakurai arbeiten inzwischen fieberhaft an einer Magnetwellenkanone, mit deren Hilfe sie den Leitstrahl, mit dem die Aliens die Monster kontrollieren, unterbrechen wollen. Doch erst als Glenn und Fuji mit der Alarmdose eintreffen und der ohrenbetäubende Klang übers Radio im ganzen Land ausgestrahlt wird, kann diese Kanone auch zum Einsatz gebracht werden. Die Alien-Raumschiffe explodieren, während ihre Erdenbasis vom Militär in die Luft gejagt wird. Godzilla und Rodan, nun nicht mehr unter außerirdischer Kontrolle, fallen über King Ghidorah her. Am Ende stürzen alle drei Monster ins Meer, nur King Ghidorah taucht wenig später wieder auf und fliegt ins All davon. Nun hat auch Fuji nichts mehr gegen Tetsuos und Harunos Heirat einzuwenden.

Kommentar:

In diesem Film hatte Godzilla nicht nur seinen ersten und einzigen Ausflug ins All, es ist auch der erste Godzilla-Film, in dem Aliens auftreten - ein Plotelement, dass später noch öfter aufgegriffen werden sollte. Für diesen Film verpflichteten die Toho-Studios mit Nick Adams einen echten amerikanischen Star, um etwaige amerikanische Umschnitte zu vermeiden. Adams Schauspielkarriere hatte zu dieser Zeit alledings schon ihren Zenit überschritten, er beging 1968 Selbstmord durch eine Tabletten-Überdosis - andere behaupten aber, es wäre ein Unfall gewesen. Übrigens produzierte neben Tomoyuki Tanaka auch der Amerikaner Henry G. Saperstein mit - dieser war auch an Hondas Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht aus dem gleichen Jahr beteiligt, in dem Adams auch mit dabei war. Die Special Effects sind wieder ziemlich gut gelungen, allerdings wurde leider allzu oft auf Archivmaterial aus Hondas Die fliegenden Monster von Osaka (1956) und San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964) zurückgegriffen. Diese Methode tauchte in späteren Godzilla-Filmen noch öfters auf und wird als "Stock Footage" bezeichnet. Aber die neu gedrehten Monsterszenen sind auch wirklich sehr beeindruckend, besonders King Ghidorah, der schon im letzten Film mit dabei war und wohl Godzillas beeindruckendster Gegner ist, ist wieder sehr schön anzusehen. Die Musik von Akira Ifukube ist von gewohnt guter Qualität, besonders zu Beginn des Endkampfs der Monster.

Miss Namikawa wurde von Kumi Mizuno gespielt, die Hondas Lieblingsschauspielerin war. Sie trat in dieser Filmreihe noch in Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966), Godzilla against Mechagodzilla (2002) und Godzilla - Final Wars (2004) auf.

Akira Takarada ist ja schon aus Godzilla (1954) und Godzilla und die Urweltraupen (1964) bekannt, und es sollte bei weitem nicht sein letzter Godzilla-Film sein. Seine erste Rolle in einem Godzilla-Film hat hier der beliebte Akira Kubo (Tetsuo), der auch noch in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967) und Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) zu sehen war. Yoshio Tsuchiya (Controller) war schon in Godzilla kehrt zurück (1955) zu sehen und spielte noch in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967), Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) und Godzilla - Duell der Megasaurier (1991) mit.

In Deutschland war leider nur eine stark gekürzte Fassung zu sehen. Herausgefallen ist z.B. Godzillas "Tanz", nachdem er und Rodan auf Planet X King Ghidorah verjagt haben. Diese Version erschien auch 2001 bei "Cine Plus" hierzulande auf DVD.

 




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