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DIE RÜCKKEHR DES KING KONG (1962)

KINGU KONGU TAI GOJIRA

aka: Schlachtfest der Giganten

Regie: Ishiro Honda

Buch: Shinichi Sekizawa

Musik: Akira Ifukube

Special Effects: Eiji Tsuburaya

Darsteller: Tadao Takashima (Osamu Sakurai), Kenji Sahara (Kazuo Fujita), Yu Fujiki (Kinsaburo Furue), Ichiro Arishima (Mr. Tako), Jun Tazaki (General Masami Shinzo), Akihiko Hirata (Dr. Shigezawa), Mie Hama (Fumiko Sakurai), Akiko Wakabayashi (Tamiye), Akemi Negishi (Chikiros Mutter), Somesho Matsumoto (Beamter), Senkichi Omura (Dolmetscher Konno), Sachio Sakai (Obayashi, Mr. Takos Assistent), Haruya Kato (Obayashis Assistent), Nadao Kirino (Gehilfe des Generals), Kenzo Tabu (Berichterstatter), Shin Otomo (Schiffskapitän), Yoshio Kosugi (Häuptling), Tatsuo Matsumura (Dr. Makino), Ko Mishima (Beamter), Yoshifumi Tajima (Mann auf Schiff), Ikio Sawamura (Schamane), Ren Yamamoto (Helikopterpilot), Harold Conway (Wissenschaftler im U-Boot), Osman Yusuf (Mann im U-Boot), Shoichi Hirose (King Kong), Haruo Nakajima/Katsumi Tezuka (Godzilla)

Inhalt:

Der japanische Wissenschaftler Dr. Makino kehrt mit erstaunlichen Nachrichten von seiner Südsee-Expedition zurück: Auf der Insel Farou hat er nicht nur Beeren entdeckt, die ein ungewöhnlich starkes Narkotikum enthalten, sondern er behauptet auch, die Eingeborenen auf dem Eiland würden einen Riesenaffen namens King Kong als Gott verehren und ihm jene Beeren, zu Saft gepresst, als Opfergaben darbringen. Mr. Tako, der Chef eines japanischen Pharmakonzerns, ist schlichtweg begeistert von dieser Geschichte: Ihm gehen nämlich die Reklameideen aus und ein solches Riesenmonster käme ihm gerade Recht. Also schickt er seine zwei Mitarbeiter Sakurai und Furue nach Farou, um den Monsteraffen zu fangen.

Unterdessen kollidiert das Atom-U-Boot "Seahawk", dass das abnorme Abschmelzen von Eisbergen in der Arktis untersuchen sollte, mit einem solchen Eisberg. Dadurch wird Godzilla, der bis dahin friedlich darin schlummerte, befreit. Das Monster, nicht faul, greift auch gleich einen Militärstützpunkt im Eismeer an und radiert ihn aus.

Sakurai, Furue und ihr Dolmetscher Konno sind inwischen auf Farou angekommen und werden auch gleich von den Eingeborenen gefangen genommen und zum Häuptling geführt. Der ist anfangs alles andere als begeistert von den "Gästen", aber mit einem geschenkten Transistorradio und ein paar Zigaretten kann er besänftigt werden. Bei einem ersten Erkundungsausflug über die Insel entdecken Sakurai & Co. aber keinen King Kong, dafür greift in der darauffolgenden Nacht ein Riesenoktopus das Eingeborendorf an. Das ruft natürlich den Gott der Eingeborenen, King Kong, auf den Plan, der das schleimige Biest nach einem kurzen Kampf verjagt. Anschließend betrinkt er sich mit dem narkotisierenden Beerensaft und kippt um. Die ideale Gelegenheit für Sakurai und seine Freunde, King Kong auf einem Floß zu vertäuen und selbiges mit einem Schiff nach Japan zu eskortieren. Kurz vor der japanischen Küste kommt auch Tako auf das Schiff und kriegt fast einen Herzinfarkt, als er von der Küstenwache hört, er dürfe "seinen" King Kong nicht mit nach Japan bringen. King Kong, inzwischen erwacht, ist das herzlich Wurst, er kann sich befreien und schwimmt eigenständig nach Japan. Einige Wissenschaftler mutmaßen, dass der Affe wohl Godzilla, inzwischen auch in Japan angekommen, wittern kann, und da die beiden natürliche Feinde sind, wird es wohl zu einem Kampf kommen. Das erste Aufeinandertreffen findet in einem WAldstück statt: King Kong bewirft Godzilla mit Felsbrocken, Godzilla sengt King Kongs Fell ein wenig mit seinem Flammenatem an, aber dann gehen beide Monster wieder ihrer Wege. Und beide scheinen es nun auf Tokio abgesehen zu haben. Also wird mal wieder ein Hochspannungszaun um die Stadt errichtet. Godzilla lässt sich diesmal dadurch tatsächlich abschrecken, aber King Kong bekommt durch die Elektrizizät nur noch mehr Energie und marschiert quer durch Tokio. Unterwegs grapscht er sich, wohl von alten Instinkten getrieben, eine Frau aus einem Zug, zufällig Sakurais Schwester Fumiko, und klettert mit ihr aufs Parlamentsgebäude. Aber keine Panik, Sakurai hat schon die rettende Idee: Mit Raketen wird der von Farou mitgebrachte Beerensaft zu King Kong hochgeschossen und vor seiner Nase werden diese zur Explosion gebracht, sodass der Riesenaffe mal wieder einschläft. Fumiko kann von ihrem Freund Fujita gerettet werden. Nun soll KIng Kong zum Fujiyama transportiert werden, wo sich Godzilla aufhält, in der Hoffnung dass sich die beiden Giganten gegenseitig umbringen. Mit einem unglaublich reißfesten Draht, den Fujita entwickelt hat, wird King Kong an Hubschraubern befestigt und zum Fujiyama geflogen. Dort reißt sich der Affe, inzwischen wieder munter, los und der finale Monsterkampf kann beginnen. Am Ende der Schlacht, bei der auch das Atami-Schloss zu Bruch geht, stürzen beide Monster ins Meer. Aber nur King Kong taucht wieder auf und schwimmt nach Farou zurück - Godzilla bleibt verschwunden.

Kommentar:

Sieben Jahre lang lag Godzilla im ewigen Eis begraben - nach Ansicht der Toho-Studios war die Zeit reif für ein furioses Comeback für ihr Hausmonster. Natürlich musste Godzillas Revival sich rein storytechnisch von den Vorgängern abheben - was lag also näher, als ihn gegen den zweiten Titanen des Monsterfilms, nämlich den Riesenaffen King Kong, antreten zu lassen? Die Grundidee zu diesem Film stammt überraschenderweise nicht von den Japanern, sondern von dem Stop-Motion-Pionier Willis H. O´Brien, dem Schöpfer des Original-King-Kongs von 1933. O´Brien schwebte ein Kampf zwischen "seinem" Riesenaffen und Frankensteins Monster vor. O´Brien übergab sein Drehbuch dem Produzenten John Beck, der es umschreiben ließ und schließlich an die Toho-Studios verkaufte, die diese Chance nutzten, um ihren Godzilla wieder auferstehen zu lassen.

Nachdem der letzte Godzilla-Film ja bekanntlich von Motoyoshi Oda inszeniert wurde, durfte sich hier nun wieder Altmeister Ishiro Honda, der auch schon den ersten Godzilla von 1954 gedreht hatte, auf den Regiestuhl setzen. Herausgekommen ist ein höchst unterhaltsamer, actionreicher Monsterfilm, der aber mit den beiden vorhergehenden Filmen absolut nichts mehr zu tun hat. Ernsthafte Diskussionen über die Gefahren der Atombombe wurden hier nun weggelassen, stattdessen wird der Film von beinahe slapstickhaftem Humor beherrscht, dessen Wirkung durch die bunten Farben noch verstärkt wird. So locker und fröhlich war danach kein Godzilla-Film mehr; Honda gelang es exzellent, die Genres Kaiju Eiga (Monsterfilm) und Komödie zu vermischen und daraus einen kurzweiligen Film für die ganze Familie zu machen.

Um den Funfaktor noch zusätzlich zu steigern, wurde auch die Zahl der in dem Film auftauchenden Monster erhöht: Diesmal gibt es gleich drei Ungeheuer zu sehen. Godzilla hat einen völlig neuen Anzug verpasst bekommen, der von den Fans als "Kinggoji" bezeichnet wird und sich vor allem durch den Krokodil-artigen Kopf und die besonders markanten Rückenzacken auszeichnet. Entsprechend dem Rest des Films sieht Godzilla hier dann auch eher lustig als bedrohlich aus, in manchen Szenen zappelt er sogar komisch herum.

Das King-Kong-Kostüm ist leider absolut misslungen, es sieht aus wie aus alten Teppichen zusammengeflickt. Im Vergleich zum Original-Kong der 30er Jahre ist das zwar ein gigantischer Rückschritt, aber es passt recht gut zur lustigen Atmosphäre des Films. Zur Verteidigung dieses King-Kong-Kostüms muss außerdem gesagt werden, dass der Riesenaffe in dem ebenfalls von Ishiro Honda inszenierten King Kong - Frankensteins Sohn (1967), dem zweiten und letzten Kong-Film der Toho-Studios, noch grauenvoller aussieht.

Das dritte Monster dieses Films ist der Riesenoktopus (Daidako), der angemessen eklig aussieht. Das kommt daher, dass die Toho-Studios für diese Rolle einen echten solchen Tintenfisch wählten. So sind die Szenen, in denen das glitschige Vieh sich durch das Eingeborenen-Dorf wälzt, auch die düstersten des Films. Die Szenen, in denen die Fangarme des Oktopus die hilflosen Eingeborenen durch die Luft geschleudert werden, wurden hingegen mittels der Stop-Motion-Technik gelöst, was Tohos Tricktechnikern jedoch weniger gut gelungen ist. Übrigens wurde der echte Tintenfisch anschließend von Special-Effects-Chef Eiji Tsuburaya und seiner Crew verzehrt.

Die Handlung ähnelt zu dem Zeitpunkt, als die Expedition in die Südsee aufbricht, um den legendären Riesenaffen zu finden, noch stark an den Original-Kong von 1933; dasselbe gilt für die Eingeborenen-Szenen. Allerdings interessiert sich King Kong in Hondas Film nicht mehr so sehr für Frauen wie damals, von der eher belanglosen Szene in der zweiten Hälfte des Films abgesehen. Die Idee, dass eine Firma den Riesenaffen als Werbegag missbrauchen will, übernahmen übrigens die Amerikaner 1976 in John Guillermins Remake des Original-Kong.

Der erste Kampf zwischen Godzilla und King Kong ist natürlich noch etwas ereignislos, der finale Fight ist dafür im wahrsten Sinne des Wortes ungeheuer rasant und mit einigen lustigen Slapstick-Einlagen garniert, zum Beispiel wenn der Affe und der Saurier gemeinsam einen Abhang hinunterrollen oder wenn Kong seinem Kontrahenten einen Baumstamm in die Fresse donnert, den dieser dann aber sofort mit seinem radioaktiven Strahl einäschert. Schade ist allerdings, dass dieser Kampf nicht mitten in Tokio stattfinden durfte, aber dafür war das Budget dann wohl doch nicht groß genug. Der majestätische Fujiyama als Schauplatz des Titanenkampfes ist aber in jedem Fall eine Alternative, mit der man sich abfinden kann. Auch dort stehen ja sogar einige Häuser in der Gegend herum (darunter die Touristenattraktion Schloss Atami), die die Riesenviecher während ihrer wilden Prügelei ausgiebig zertrümmern dürfen. Der Erdrutsch am Ende dieses Kampfes ist übrigens aus Ishiro Hondas Weltraumbestien (Chikyu Boeigun, 1957) entnommen.

Die Musik von Akira Ifukube ist natürlich, wie üblich, wieder sehr gut anzuhören und erhöht sogar noch das ohnehin nicht gerade geringe Tempo dieses Films. Für den Südsee-Flair auf der Farou-Insel sorgt der sehr atmosphärische Gesang der Eingeborenen. Regisseur Honda gefiel dieser Singsang offenbar auch so gut, dass er ihn in seinem Monster des Grauens greifen an (Gezora, Ganime, Kameba: Kessen! Nankai no Daikaiju; 1970) wiederverwendete.

Im Godzilla-Kostüm steckt natürlich wieder Haruo Nakajima; King Kong wurde von Shoichi Hirose (geboren 1918) "verkörpert". Hirose war schon (als Mensch, nicht als Monster) in Godzilla kehrt zurück (1955) zu sehen. Vorher trat er schon in Akira Kurosawas Die sieben Samurai (Shichinin no Samurai, 1954) als Bandit auf. Sein erster Auftritt als Monster war natürlich wegen des hundsmiserablen Kong-Kostüms eher traurig; später durfte er dafür aber noch Godzillas Erzfeind, den dreiköpfigen Drachen King Ghidorah, in San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964) und in Befehl aus dem Dunkel (1965), womit er mehr Erfolg hatte.

Der Held des Films, Sakurai, wird von Tadao Takashima (geb. 1930) verkörpert und kommt sehr sympathisch rüber. Takashima spielte innerhalb der Godzilla-Reihe später noch in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967) den Dr. Kusumi und in Godzilla vs. Mechagodzilla II (1993) einen Schuldirektor. Ansonten war er noch in zwei weiteren Kaiju Eigas, nämlich U 2000 - Tauchfahrt des Grauens (Kaitei Gunkan, 1963) und in Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht (Furankenshutain tai chitei kaiju Baragon, 1965), zu sehen.

Mie Hama (geb. 1943), als Sakurais Schwester Fumiko zu sehen, erlangte als Bond-Girl an der Seite von Sean Connery in Man lebt nur zweimal (You only live twice, 1966) Weltruhm. Dasselbe gilt übrigens auch für Akiko Wakabayashi (geb. 1941), in Die Rückkehr des King Kong als Fumikos Freundin Tamiye zu sehen. Mie Hama war in keinem Godzilla-Film mehr zu sehen, dafür durfte sie aber unter anderem noch einmal King Kong begegnen, nämlich in King Kong - Frankensteins Sohn (1967). Auch in Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht war sie mit dabei, wenn auch nur in einer Gastrolle.

Fujita, der in diesem Film mit seiner Erfdinung den Tag rettet, wird von niemand anderem als Kenji Sahara (geb. 1932) verkörpert, der in den Godzilla-Filmen beinahe zur Stammbesetzung gehört. Sahara hatte schon in Godzilla (1954) eine Minirolle, später war er noch in Godzilla und die Urweltraupen (1964) als geldgieriger Lump Torahata, in San Daikaiju Chikyu Saidai no Kessen (1964) als Chefredakteur Kanamaki, in Frankensteins Monster jagen Godzillas Sohn (1967) als Wissenschaftler Morio, in Frankenstein und die Monster aus dem All (1968) als Kommandant Nishikawa, in Oru Kaiju Daishingeki (1969) als Lokomotivfahrer Kenkichi, in King Kong gegen Godzilla (1974) als Kapitän, in Konga, Godzilla, King Kong (1975) als General Segawa, in Godzilla - Duell der Megasaurier als Verteidigungsminister, in Godzilla vs. Mechagodzilla II (1993) und Godzilla vs. Space Godzilla (1994) als G-Force-Direktor und in Godzilla - Final Wars (2004) als Professor Jinguji zu sehen.

Yu Fujiki (1931-2005) übernahm die Rolle des Witzbolds Furue, der für die meisten Lacher des Films sorgt. Fujiki war noch in Godzilla und die Urweltraupen (1964) und in den Nicht-Godzilla-Filmen U 2000 - Tauchfahrt des Grauens (1963) und Monster des Grauens greifen an (1970) zu sehen.

Der Komiker Ichiro Arsihima (1916-1987) gibt den Mr. Tako als liebenswert-vertrottelten Wichtigtuer. Er war später noch zum Beispiel in Der Löwe des gelben Meeres (Daitozoku, 1963) zu sehen.

Jun Tazaki (1910-1985), hier als General Shinzo zu sehen, spielte auch sonst in der Godzilla-Reihe meistens Generäle oder Wissenschaftler, er war dabei in Godzilla und die Urweltraupen (1964), in Befehl aus dem Dunkel (1965), in Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer (1966) und in Frankenstein und die Monster aus dem All (1968). Seine wichtigste Rolle war aber die des Kapitän Jinguji in U 2000 - Tauchfahrt des Grauens (1962).

Die amerikanische Fassung von Die Rückkehr des King Kong ist übrigens brutal geschnitten und verändert worden. Viele der Szenen mit den japanischen Schauspielern wurden herausgekürzt, dafür wurde neues Zeug mit den US-"Stars" Michael Keith, Harry Holcombe und James Yagi gedreht, deren Szenen aber für den restlichen Film aber sowas von ohne Bedeutung sind. Schlimmer ist noch, dass der großartige Soundtrack von Akira Ifukube (abgesehen von dem Eingeborenen-Singsang) entfernt und durch Archivgedudel, u.a. aus Der Schrecken vom Amazonas (Creature from the Black Lagoon, 1954), ersetzt wurde. Tragischerweise basiert auch die deutsche Fassung auf dieser verhunzten Version. Dankenswerterweise wurden dann aber auch noch einige der Szenen mit den US-Schauspielern herausgenommen. Diese Fassung erschien dann in mäßiger Qualität auch 2001 bei Cineplus hierzulande auf DVD.

Insgesamt ist Die Rückkehr des King Kong ein sehr vergnüglicher Film mit einem coolen Endkampf, teilweise lustigen Special Effects, gut gelaunten Darstellern und (in der Originalfassung) cooler musikalischer Untermalung, der keine Langweile aufkommen lässt und von der ersten bis zur letzten Minute kurzweilig und locker unterhält. 

 

  

 

 

 

 




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